Luc. 9,6o2 S. Bernards Straß/Leben/ alß nemblich Chriſto demHErꝛn. Gehe derhalben zu ſeinemLeben in der Warheit/ vnd ſehe/ wieer doch ein ſo armutſeliges Leben ge⸗fuͤhret hab/ vnd durchlauffe vnd er⸗gruͤnde alle Vinoſtaͤnd ſeiner heiligẽGeburt/ ſo wirſtu gewiß finden vnderkennen/ daß alles die heilige Armutanruffet; Dann es ruffet der offneStall: es ruffen die ſchlechte kleineWindeln: es ruffen die vile fuͤr vnsvergoſſene Zaͤher: vnd noch vil an⸗dere Sachen/ die ſich daſelbſten ha⸗ben zugetragen vnd ſehen laſſen/ ruf⸗fen die.Armut an.2. Bedencke alſo/ wie er in ſeinemLeben ſo arm geweſen/ der nicht ſo vilhat haben koͤnnen/ wo er ſein gebene⸗deytes Haupt hette moͤgen hinlegen:Der groſſer Armut wegen ſeine Juͤn⸗ger hat die aͤhr laſſen ſamblen vnndabbrechen: Der aller ſeiner Kleyderberaubt/ gantz nackend vnd bloß andasgeel BeVereuß gey Grabilerinhoͤchfangenthin kbellze Vattiriko demſen in derch/ arm inAtdudichnder dmErloſemes Lebelcher jhninganfolgen.Bedeſig armm YeiWE dernenheMaß dugſt/