664 S. Bernards Straß/ten kan/ weiches einem nicht wol be⸗kandt iſt. Darumb zu mehrerm ver⸗ſtandt ſetze ich zum Erſten dife Frag:Warzu vnd wie ſtarck ein Or⸗dens⸗Perſon auß krafft jbrer Ge⸗lůbden verbunden ſey ꝛR. Allhie wird ein anders nichegefragt/ dañ allein/ was ein Ordens⸗perſon Gott gelobet hat. Dañ durchvnnd auß Krafft jhrer Geluͤbden ſienichts weiters verobligirt vnd ver⸗bunden iſt zu halten vnd zu vollbrin⸗gen/ alß allein daſſelb/ ſo ſie gelobthat. Vnd ein Menſch gelobet vndthut Geluͤbden/ wann er auß freyem/reiffen/ wolbedachten Muth GOttdem Herꝛn vmbs beſſern Gutts wesgen etwas verhelſſet. Alle ſolche Ver⸗heiſſungen oder Geluͤbden koͤnnenvnd moͤgen auff zweyerley weiß ge⸗ſchehen: Alß nemblich/ entweder al⸗{ein jnwendig mit gutter feſter mey⸗nung dep Hertzens/ oder/ wann diemey⸗Atelejinung?ird aufam volfiwannLeinigkEygenFauja.Balij.lbifciguvnd beReligicfing onfalten dfen/ wieBafilig,ifi beyn DuGeläbdtlach detnGHbbenEhtlon