190 Die XX. Tugend⸗Predigt/ſcher Herrligkeit/ Wonne/ und Seligkeit haben/ und mit(der Zeit) unauß⸗ſprechlichen Worten die groſſe Thaten GOttes ruͤhmmen und preiſen werdenWunſch · ewiglich. Das wolle uns allen in Gnaden verleihen GOtt Vater/ Sohn undHeiliger Geiſt/ Amen.Gott allein die Ehre.TPO E O E E O E I E EHO E EHO O O OE A SE E O HOOId. 5. Febr. Im Nahmen Efu!A. 1655 Die XXI. Tugend- Predigt.In der erſten Abtheilung/ von denen Tugenden gegenGott dem HErrn/Die XXVII. Tugend: Bibel⸗leſen.Tert. Luc. c. 16..29.Sie haben Moſen und die Propheten/ laß ſie dieſelbigehoͤren.Eingang.Geliebte in Chriſto dem HErrnlLeich wie die Aberglaubiſche Futen vor Zeiten ihre NelisK gion und Glauben in ghim gehalten/ den Namen GOttesJur nicht außſprechen und das Goͤttliche Geſetz ungern unterA die Heiden kommen lieſſen/ alſo daß ſie ein allgemeinen Faſt⸗ undBußtag außgeſchrieben/ nachdem ſie zu Jeruſalem erfahren/ daß ihr Geſttin die Griechiſche und Heidniſche Sprach zur Zeit Koͤnigs Ptolomaͤi inEgyyten uͤberſetzt worden/ als ob ihnen groß Leid wiederfahren waͤre: Wir/Heyden/ derum/ gleich roie die blinden Heyden vermeinten/ ſie thaͤten ihren erdichtetenGöͤttern ein groſſe Ehr an/ wann ſie derſelben Myſteria und Geheimnuſſenverſchwiegen hielten/ und niemand leichtlich zu Schau lieſſen/ er haͤtte danndie Zeit und Prob zuvor außgeſtanden: Alſo macht es das aberglaubiſche/Payiſten/ blinde Papſthum noch auf den heutigen Tag/ da der Roͤmiſche Antichriſt/avien Sint ſeinen geſchornen oͤlgetraͤnckten Hauffen/ ſolche Sacra Eleufinia naitfet/ auß der Religion ein verdeckt Eſſen machet/ und mit ihren Leuten dagBlindmauſen alſo ſpielt/ daß der offentliche Gottesdienſt in Lateiniſcher/ demgemeinen Mann unbekannter/ Sprach verrichtet/ und dem armen Layen dieBibel