warlich Ich ſage euch/ was ihr gethan habt einem/ auß dieſen meinen gering⸗ſten Bruͤdern/ daß habt ihr mir gethan/ Matth. 2ß.HI Troſt/ ob wir uns etwan in der Welt mit geringen/ ſchlechten TKleidern behelffen muͤſſen/ ſo ſollen wir uns getroͤſten/ daß nur die Menſchen aafehen was vor Augen iſt/ GOtt aber kehet das Herg anı. Sam. 16. Sollen gemgauns getroͤſten/ daß der HErzfår uns forget/ jagetråften folentir uns deg 0.Gerechtigkeit JESu Chriſti/ damit er uns und alle Glaubige bekleidet/darinnen gefallen wir GOtt dem HEren boſſer dann Salomo in aller ſeinerHerelichkeit/ ja Chriſtus der himmliſche Salomo wird uns darinn einweiſenzu ſeiner himmliſchen Herꝛlichkeit/ in das ewige Leben/ dafůͤr wollen wir Ihnloben und preiſen in alle Ewigkeit/ Amen.Gott allein die Ehr.Im Namen JEſu! TDie IL. Tugend- Predigt,In der andern Abtheilung/ von den Tugenden gegenuns ſelbſten/Die XVII. Tugend: Betaͤubung deß Leibs.Text: 1. Cor..9.ult.Ich betaͤube meinen Leib/ und zaͤhme ihn.Eingang.Geliebte in Chriſto dem ᷣErrn!Er weiſt Lehrer Syrach in ſeinem Zucht ⸗und Hauß⸗Buͤchlein SnS cap. SA alſo: DemEſel gehoͤrt ſein Futter/ Geiſſel und Laſt/ Setit:p alfo dem Knecht ſein Brod/ Straff und Arbeit. Stellt hieriñenein Vergleichung an/ zwiſchen einem Eſel und zwiſchen den Ehe⸗halten/ Knechten und Maͤgden/ wie man einem Eſel ſein Futter gebe/ alſo ge⸗buͤhre den Ehehalten ihr Speiß und nothduͤrfftigeUnterhaltung wie man ei⸗nem Eſel ſein Laſt aufbůrde/ alſo ſoll man den Knechten und Maͤgden ihr ge⸗wiſſe Arbeit vorgeben und auflegen; und wie man einen Eſel mit der Geiſelereib und treffe/ alſo ſoll man auch ſcharff ob dem Geſind halten/ daß es in ſei⸗nem Dienſt und Arbeit fleiſſig ſeye. Dieſes köͤnnen wir etlicher maſſen appli⸗ Apruereleciren und richten auf unſeren menſchlichen gi n iſt gleichſam ein vie6 2 g