Wys eim ahin Xmu galei wdi Fleiß. antreibt. Petrus wincket auch ſeinen Geſellen/ die im anderen Schiff waren/ daß ſie kommen und ihm helffen ziehen/ welches ſie auch gethan: Alſo weil einer nicht allwegen alles allein verheben kan/ haͤlt er billich auch andere/ ſonderlich ſeine Kinder und Geſind dahin an/ daß ſie ihm zu ſeiner Arbeit helffen. Zeuch dein Kind/ und laß es nicht muſſig gehen/ Syr.30. Dem Eſel gehoͤrt ſein Fut⸗ ter/ Geiſel und Laſt/ alſo dem Knecht ſein Brod/ Straff und Irbit Syaz, So hat Moſes/ auff ſeines Schwehrs Rath/ etliche Unter⸗Richter erwehlet/ die die geringe Sachen richten muſten/ weil das Geſchaͤfft ihm zu ſchwer war/ alles allein außzurichten/. Moſ.18. So hat der HErꝛ den Prieſtern die Levi⸗ ten zugegeben/ daß ſie ihnen zur Hand gehen und in der Hůtten des Stiffts ih⸗ nen auff den Dienſtwarten muſten/ 4. Moſ. S. Und Zebedaͤus nahm feine bende Soͤhn/ Jacobum und Johannem ſamt den Taglöͤhnern/ zu fich ins Schiff/ die muſten ihm helffen das Netzflicken/ Matth. 4. Marc.. Der iſt fleiſſig X. und ſchließlichen/ der nach der Arbeit underlangtenSe⸗ gen Gott dem HErrn auch hertzlich dancket. Petrus opfferet nicht ſeinem Netz/ oder raͤucheret ſeinem Garn/ Habac. r. ſondern er fiel uͤber dieſem reichen Fiſchzug dem HErrn JEſu zu den Knien/ erkennet ſeine all⸗ maͤchtige Gottheit/ und Goͤttliche Allmacht/ dancket und folget Ihm/ wie Lu⸗ cas verb. ſeqq. zeuget: Alſo ſoll ein Chriſt das/ was er bey ſeinem Fleiß erhaͤlt und bekommt/ doch ſolchem ſeinem Fleiß nicht zuſchreiben/ ſondern GOtt al⸗ lein die Ehre geben/ und ſagen: Nicht uns HEr nicht ung, ſondern Deinem Namen gib Ehre/Pfal.115. Dann es iſt weder der da pflantzt noch der da be⸗ geuſt etwas ſondern Gott/ der das Gedeyen dazu gibt/ 1. Cor.5. Es iſt um⸗ ſonſt/ daß ihr fruͤhe auffſteht und hernach lang ſinzet/ und eſſet euer Brod mit Sorgen/ dann ſeinen Freunden gibt ers ſchlaffend/ Pfal.27. Sollen dem⸗ nach erkennen/ daß an GOttes Segen alles gelegen/ ſollen auff die Knie unſe⸗ rer Hertzen niederfallen/ dem HEren dancken/ und ſagen: Ach HErꝛ ich bin zu gering aller Barmhertzigkeit und Treu/ die du an mir deinem Knecht erwieſen haſt /l. Moſ.32. Dancket alle GOtt/ der groſſe Dinge thut/ der uns von Mut⸗ ter deibe an lebendig erhaͤlt/ und thut uns alles Guts/ Syr.50. Und das iſt nun die 26. Tugend/ ſo auff uns ſelbſten geht/ nemlich der Fleiß in verꝛichtung unſerer Beruffs⸗Geſchaͤfften und arbeit/ vermoͤg deſſen tin Chriſt vor der Arbeit den Gottesdienſt verꝛichtet/ die Arbeit mit dem Ge⸗ bet anfahet/ mit gutem Gewiſſen arbeitet/ ſeines Amts wartet/ gute Ord⸗ nung haͤlt/ füͤrſichtig und nach der Kunſt arbeitet/ die rechte Zeit in acht nimmt/ ob feiner Arbeit bleibt/andere auch antreibt/ und nach der Irbeit GOFF fúr feinen Segen hertzlich dancket. Alles nach Anleitung des Exempels Petri und ſeiner Geſellen/ Luc.. Uuu 2 X.| Der GG a bertzlich dan⸗ cket. Summa