7³⁸ Die LXXXIII. Tugend⸗Predigt/ AUw-k. oder nicht/ dann unſer Leben faͤhret ſchnell dahin/ als floͤgen wir davon/ Pſ.90. So ſteht von dem jungen Tobia/ da er auff ſeines Vatters Befehl gen Rages in Meden ziehen wollen/ er habe ſich geſchickt mit allem das er zu ſich nehmen wolte/ habe zuvor ſeinen Vatter und Mutter geſegnet/ und darauff mit ſeinem Geſellen dem Engel Raphael dahin gezogen/ c. 7. Da Paulus von Mileto auffbrechen und gen Jeruſalem ziehen wolte/ fordert er die Aelteſten der Stadt Epheſo zu ſich/ redet eins und das ander mit ihnen/ endlich ſagt er: Nun liebe Bruder/ ich befehle euch Gott und dem Wort ſeiner Gnaden/ und da er ſolches geſagt/ knyet er nieder und betet mit ihnen allen/ Geſch. 20. Ja der HERR FEſus ſelber hielt ſeinen Jungern/ ehe er an ſein deyden gieng/ en lange Valet⸗ Predigt/ Joh.14.. 6. und da er gen Himmel fahren wolte/ hub er zuvor ſeine Haͤnd auff und ſegnet ſie/ xuc.24 N. i . eae Hinwiederumb gehöͤrt auch hierzu/ daß ſo ein Chriſt den anderen gegruͤſt hingegen foll dder be hůt/ lsdann der andere ihn hieraufffreundlich empfahe/ ihm dancke/ ion empia, und wieder alles gutes dagegenwénftbe, Da Eleaſar /Abrahams Hauß⸗ alles gutes Vogt/ ſeines Heren Sohn dem Iſaac umb die Rebeccam werben und anhal⸗ winden ten molte, und drauſſen ſtund beyden Camelen am Brunnen/ ſprach Laban zu ihm: Komm herein du geſegneter des HEren warumb ſteheſt du drauſſen/ i i ich habdas Hauß außgeraumet/ und fuͤr deine Camel auch Raum gemacht/ o 1. B. Moſ.24. Da Jethro zu ſeinem Tochter⸗Mann Moſikam/ gieng ihm Moſe entgegen hinauß/ neiget ſich für ihm und kuͤſſet ihn/ und da ſie ſich unter einander gegruͤſt harten/ giengen ſie hinein in die Huͤtten/ z. B Moſ.18. Da Boas feine Schnitter gruſt und ſagt: Der HErꝛ ſey mit euch/ dancken ſie ihm und ſagen: Der HErr ſegne dichRuth.2. Darumb ſagt Syrach: Schaͤme dich/ daß du nicht danckeſt/ wann man dich gruͤſſet/ c42. Da Rebecca wegfer⸗ tig war/ wůnſchten ihr ihre Bluts⸗Freund alles Gutes/ und ſprachen zu ihr/ du biſt unſer Schweſter/ wachſe in viel 1ooo. mal 1ooo. und dein Samebeſi⸗ tze die Thor ſeiner Feinde /Buch Moſ.24. Da der junge Tobias von ſeinem Schwehr Raguel das Valet genommen/ gab er ihm die Saram ſeine Toch⸗ ter und viel Guts mit/ und ſprach: Der H. Engeldes HEren ſey bey dir auff dem Wreg und bringe dich geſund wieder heim/ daß du deine Elteren geſund I aip aa Gott gebe/ daß meine Augen mögen euere Kinder ſehen/ eheich i ierbe/ Tob. 10. wir l l Eanna.! Und das iſt nun die 20. Tugend/ ſo auff den Nechſten gehet/ nemlich die Grußbarkeir/ da wirerliche Urſachen angehoͤrt/ umb welcher willen ein Ehriſt den anderen gruͤſſen und behůͤten/ und der ander hinwiederumb ihn em⸗ pfangen/ freundlich dancken und wider alles Gutes wůnſchen ſolle. Wie der HEngel Gabriel die H. Jungftan Mariam gegruͤſt/ Luc.. a r E E omamen Ge⸗ paat ý | kand gM a it alein tifta woh MAY wend hiti Mie H inns Mli Babri ihnnod wann fi fobh Ubfert dwi findi Mi