856 Die XCI Zugend-Predigt/ pee gebe und verhelffe gnaͤdiglich Gott Vatter/ Sohn und H. Geiſt/ men. i Gott allein die Ehr. 4. 1. lul Im Namen JEſu An. 1637. Die X C[ i Tugend⸗Pre digt/ In der dritten Abtheilung/ vondenen Tugenden gegen dem Nechſten. Die XXVIII. Tugend: Gebuͤhr gegen die Bluts⸗ Freund, Tert: Rom..12.10. Die bruͤderliche Liebe unter einander ſeye hertzlich. Eingang. Geliebte in Chriſto dem HErren! Ls der Apoſtel Paulus auff ſeiner Reiſe in die Heydenſchafft gen Von elnem BENS mnane CEAR) Athenfommen/ und gefunden daßſie in allen Stäcken all zua⸗ Mafe. CE, berglåubifch waren 7 ftellter fich mitten auff den groſſen Richt⸗ A yoctzin der Stadt/ und hielt ihnen ein ſchoͤne Predigt:Unter an⸗ derem ſagt er bald im Anfang alſo:GOtt/ der die Welt gemacht/ und alleg was darinnen iſt/ der hat gemacht/ daß von einem Blut aller Men⸗ Kelcgturz⸗ſchen Geſchlecht auff dem gantzen Erdboden wohnen/ in Geſch.7. Mit dieſen suf Worten hat der H. Apoſtel den Welt⸗weiſen Keuten zu Athen/ den Urſprung/ Bermchrung und Außbreitung des Menſchlichen Geſchlechts in einem anz muthigen Gfeichnuß fuͤr Augen gelegt/ genommen von den Waſſer⸗fluͤſſen: Zu gleicher Weiſe/ wie von einem einigen Brunnen oder Waſſer⸗ſtrom/ der ſich im Paradeiß⸗Garten befunden/ vier groſſe Hauptwaſſer entſtanden/ die ſich in die gantze Welt außgetheilet; Alſo hat Gott der HEr: auß einer einigen Blut⸗Quell das gantze Menſchliche Geſchlecht uͤber die vier Theil des Erdbo⸗ dens her geleitet/ und hin und wieder außgebreitet/ und damit erwieſen 1. feine Goͤttliche Allmacht/ ein gewaltig Werck Gottes iſts/ daß tieffe /groſſe und breite/ Schiffreiche Waſſer als die Donau/ der Rhein und andere auf einem kleinen/ geringen Brunnen entſpꝛingen/ eben ein ſo groß und noch ein ge⸗ Wifteun pidi ueli Nh VAA jniedi Mrima lchhy igrhe. yh mhi Wi awi munh hmel, mI gué Wi mgh i fi WEO)