ur ANahitEhrlich Gezeugnuß. 805—————des deibes warten/ doch alſo daß er nicht geil werde/ Rom. ꝛ3. Sollen uns uͤbenin der wahren Gottſeligkeit/ dann die leibliche Ubung iſt wenig nutz/ aber dieGottſeligkeit iſt zu allen Dingen nutz/ und hat die Verheiſſung dieſes und deszuküͤnfftigen Lebens/ 1. Tim. 4. Sollen verlaͤugnen das ungoͤttliche Weſenund weltliche Luͤſt/ dagegen zuͤchtig/ gerecht und Gottſelig leben in dieſerWelt/ Tit. 2. Darum will der Apoſtel Paulus/ daß einer der ein Biſchoffs/ oderander ehrliches Amt und befoͤrderung begehret/ ein gut Zeugnuß habe/ 1. Tim.3. Und welche vor anderen ſollen herfür gezogen werden/ die ſollen Zeugnußhaben guter Werck/ 1. Tim.5. In gleichem/ ſo einer ein gut Zeugnuß von„dendenzſeinem Nechſten hoͤret/ oder Schrifftlich verfaſt lieſet/ ſoll er daſſelbe etwasgelten laſſen/ und darauff ſeinemNechſten allen guten Willen erweiſen/ freund⸗lich annchmen/ und nach Wuͤrden und Vermoͤgen helffen und befoͤrdern inallen Noͤthen.V. Troſt/ widerfalſches Zeugnuſ/ ſo einem wider verſchulden/ von finen v.Mißgoͤnnern auß bitterem Haß und Neyd bey anderen zu ſeinem Nachtheil. Trofgegeben worden Zwar iſt es weniger nicht/ die Wort des Verlaͤumders ſindSchlaͤg und gehen einem durchs Hertz/ Spr.18. Aber da follen Chrifti.bedencken/ daß eben dergleichen vielen Heiligen GOttes/ als dem keuſchenJoſeyh/ dem frommen David/ ja dem HErenChriſto ſelber begegnet/ ſolldemnach.alle Calumnien und Laͤſterwort mit heroiſchem/ tapffern Gemuͤth zverachten/ und thun als hoͤr oder wiſſe ers nicht/ t. Sam. 10. Und mit Pau⸗lo ſagen: Mir iſts ein geringes/ daß ich von der Welt gerichtet werde/ odervon einem Menſchlichen Tage/ 1. Cor. 4. Soll ſich 3. ſeines guten Gewiſ⸗ 1ſens getroͤſten/ und alles mitlzedult über ſich gehen laſſen/ ſoll nit wieder ſchel⸗ten/ wann er geſcholten wird/ nicht drohen wann er leidet/ ſondern alles demheimſtellen/ der da recht richtet/ 1. Petr.2. Der/ nemlich Gott der HEre/wird 4. noch allezeit fromme Chriſten erwecken und erhalten/ die ſolchem fal⸗ſchen Feugnuß kein Gehoͤr und Glauben geben/ oder unſer Unſchuld wi⸗der die falſche Zeugen retten und vertheidigen/ Jac.§. Wir ſollen und wollenuns getroͤſten/ 5. warhaffter eugen im Himmel GOttes des Vatters/„des Worts/ das iſt des Sohns GOttes/ und des Heil. Geiſtes/ l. Joh.J. DerVatter iſt unſer Zeug im Himmel/ und der uns kennet iſt in der Hoͤhe/ Job. 16.Der Sohn GOttes iſt der treue und warhaffte Zeug/ Iffenb.3. Und der H.Geiſt gibt Zeugnuß unſerem Geiſt/ daß wir GOttes Kinder ſeyen/ Rom.8.Darum ſelig ſeyd ihr/ wann euch die Menſchen ſchmaͤhen und verfolgen/ undreden allerley Ubels wider euch/ ſo ſie daran liegen/ ſeyd froͤlich und getroſt/ esſoll uch im Himmel wohl belohnet werden/ ſagt Chriftus Matth. s.Daß nun ſolche Verheiſſung und Belohnung auch an uns allen erfüllet Wunſch.Jiiii3 wer⸗a