8¹⁶ Die XCII. Tugend⸗Predigt/hoch außrechnet/ warumb laſt ihr euch nicht viel lieber unrecht thun/ warumlaſt ihr euch nicht viel lieber vervortheilen/ ſondern ihr thut unrecht und ver⸗vortheilet/ und ſolches anden Brübdern/ A Cor. 8. Soll geſchehen mit bruͤder⸗licher Verſohnlichkeit/ ſo du eingedenck wirſt/ daß dein Bruder etwas wi⸗der dich habe/ ſo laß alles anſtehen/ gehe zuvoꝛ hin und verſoͤhne dich mit dei.nem Bruder /Matth.. Solche brůderliche Verſöhnung macht alles wiedergut/ und kan ein Chriſt dadurch nicht allein beyſeinem Bluts Freund/ ſondernauch ben Gott dem HErꝛn ſelber zu Gnaden kommen.MA„%,oeI. LI Troſt. Solte es uns gleich auch fehlen mit unſern Bluts⸗Freum pMærole/ den/ daß wir ihrer Liebe und Treu muͤſien entrathen/ ſo wollen wir uns getro⸗ epſten unſers himmliſchen Blut⸗Freunds IEſu Chriſti/ von dem die midKirchſingt: Er iſt gebohrn euer Ileiſch und Blutleuer Bruder iſt das ewig MWINGut. Von dem haben wir eine gewieſe/ hertzliche Bruder⸗Liebe und Bruder⸗ hfeTreu/ haben von ihm.uders⸗Troſt in allen Anfechtungen/ und Bruders⸗ igidHüͤlff inallen Noͤthen. Dermahleins wird er uns mit ihm laſſen anligen und inniemit ihm erben/ Rom.8. Jaer wird uns ſelbſten ohne alle Partheilichkeit oder puineVortheilſichtigkeit einh dudigen das unvergaͤngliehe und unbefleckte/ und un⸗ amkoperroelFliche Erb des ewigen Sebens/1. Petr.. Weſſen/ daf wivallegenief winigteDanſc. ſen/ das verleyhe gnaͤdiglich die Heilige Dreyfaltigkeit/ Amen. AfnihtP fundaGoOrt allein die Ehr. rift— pomi ihridisi Aup Im Namen JE: wAea,; pingritDie XCI Tugend⸗Predigt/ frin` maoriIn der dritten Abtheilu intdem Rechſten. hiin3; iſthſöeDie XXIX. Tugend: Gebuͤhr gegen die Feinde,Text: Rom. c. 12 v. 20.WIASo deinen Feind hungert/ ſo ſpeiſe ihn/ dürſtet ihn ſotraͤncke thn. Wann du das thuſt/ ſo wirſt du feurb ayge Kohlen auff fein Haupt familen, DDoiEin⸗