niliy ln filt niy im om wim Ciy jin N Wig I tuii guiha, klohlkt witÓ TL AA oiiaii. UEan imee en aT Gebuͤhr gegen den Nachbarn. 881 der erſte Zeug war der wolff/ der ſprach: Ich weiß/ daß der Hund dem Schaf Brod geliehen hat/ der Weihe ſprach: Ich bin darbey geweſt/ derBeyer ſprach gum Schaf/ wie darffſt du ſo unverſchamt laͤngnen? Alſo verloht das Schaf ſein Sach/ und muſte mit Schaden zut unebnen Zeit ſein Woll angreiffen/ damit es das Brod bezahlte/ das es doch nicht ſchuldig worden war. Und ſetzt D. luther diefed Morale oder Lehr hinzu: Hüte dich vor böfen Nachbarn/ oder ſchicke dich auff Gedult/ wilt du bey denLeuten wohnen. Darum gehts nach dem Spruͤchwort: Aliquid mali propter vicinam malum, Mean nuh etwas thun/ und etwas leiden guter Nachbarſchafft wegen. Die Nachbarn der Eliſabeth konten auch wegen deß Kinds Namen nicht gleich einſtimmen/ ſyewoltens nach dem Batter Zaharias/ Die Mutter aber wolts Johannes heiſſen/ da ſie aber ſahen und hoͤrten daß auch der Vatte: den NamenJohan⸗ nis ihm belieben ließ/ ſo lieſſen ſie es auch geſchehen/ und leſen wir nicht⸗ daß ein Wort mehr darwider waͤre geredt worden. So beſcheidentlich ſollen die Nachbarn noch mit einander hauſen/ und miteinander Bedult haben; Son⸗ derlich aber und V. Soll ein Chriſt gegen ſeinen Nachbarn Dienſtbar ſeyn. Wie Pe⸗ é ienſtbar trus fagt: Dienet einander/ ein jeglicher mit der Gabe die er empfangen Dat/ iyn 1. Ep. 4 Dienſtbar ſoll ein Nachtbar ſeyn mit gutem Rath/ gemeiniglich meig einer in vorfallender Noth oder Handel ihme ſelber am wenigſten zu rathen/ da ſoll nun der Nachbar das beſte zur Sachen reden und rathen/ ſo treulich/ als ob ſein eigen Thun wäre/ wie deß Calebs Nachdarn ſeine Toch⸗ ter gerathen einen Acker zu fordern von ihrem Vatter/ Joſlig. Dienſtbar ſoll ein Nachbar ſeyn mit leihen/ es fetz Geldoder Geldswerth/ oder was einer ſoniſten in der Eyl bedarff uad bey feinem nechſten Nachbarn begehrt zu ent⸗ lehnen/ wie die Nachbaͤurinnen der Propheten Wittwen ihr aufdiß Prophe⸗ ten Eliſa Befehl/ und der Wittwen Bitt leere Gefaß/ und derſelben nicht wenig gelihen/ darein ſie ſo viel Oel durch GOttes reichen Segen gieſſen koͤn⸗ nen/ daß ſie die Schulden bezahlen/ und ſammt ihren beyden Soͤhnen zu leben hatte/ 2. Koͤn.4. Dienſtdar ſoll einer gegen finem Nechſten ſeyn mit wörcklicher Hülff/ da man einander inder Noth zuſpringt/ hifft heben und legen/ wendet ab und wehrt/ wo ein Gefahr zu beſorgen und befoͤrderet dagegen deß Nachbarn Nutzen nach beſtem Bermoͤgen/ wie das Sprichwort daher entſtanden/ daß man ſagt: Mit Nachbarn ſey gut Haͤuſer oder Staͤdel auffrichten. Der Heydniſche Poet Heſiodus haͤlt die Treuund Fteundſchafft der Schwaͤger und der Nachbarn gegeneinander und will endlich/ ee ſey mehe auff die Nachbarn/ als auf die Freund und Schwaͤger zu halten auß der Ur⸗ ſachen die Nachbaren kommen in der Noth gelauffen ungegoͤrtet/ di: Schwã⸗ ger aber guͤrten ſich zuvor/ ehe ſi⸗ lauffen: Das iſt/ die reund und Verwaad⸗ ten nehmen ihnen der Weil/ wann ſie einem ſollen zu Hoͤlffkommen/ und otre if Si| a a Se