as Die Clll. Tugend⸗Predigt/ Chriſten⸗Gebuͤhr/ ſo auff den Nechſten gehet/ zu lehren und zuzeigen/ wie A Ehe⸗Gatt ſich gegen dem andern erweiſen ſolle/ nach den Worten des.Apo⸗ ſteis Pauli/ da er ſagt:Ein jeglicher hab lieb ſeine Weib/ c. Dieſe Wort wollen Borat. wir für gegenwaͤrtige Hochzeit Predigt fůr uns nehmen/ erſtlich kurz erklären/ darnach weiters anzeig en/ was wir Von der Gebuͤhr gegen dem Ehe⸗Gatten/ Wunſc. ju unſtrer dehr und Nutzen werden zu mercken und zu behalten haben. Darzu uns GOtt der HERq ſeinen guten Geiſt verleihen wolle/ Amen. a Erklaͤrung deß Terts. De gG in dem Ehe⸗Stand zwo Perſonen ſeyn/ de Mann und das Weib/ o ſtellet auch St. Paulus allhie ſeine Vermahnung an beyde Ehe⸗ Gemaͤcht/ und ſchreibt einemjeden ſeine Lection abſonderlich fuͤr/ $ wie es ſich gegen ſeinem Ehe⸗Gatten verhalten ſolle. I. Sagt er von dem s Dams vyt any: Ein jeglicher habe lieb ſein Weib/ als ſich ſelbſt. Ein jeglicher/ redet al o mit allen und jeden/ keinen außgenommen/ wer ein Mann iſt/ und fich in den Ehe⸗Stand begeben hat/ der habe lieb/ er liebe in ſeinem Sertzen/ und laß auch ſolche hertzliche Liebe in den Geberden/ Worten und Wercken herfuͤr leuchten/ er liebe mit der That und Warheit ſein Weib/ nicht ſeine Magd/ ſon⸗ pern das Weib/ auch keines andern/ ſondern ſein Weib/ mit deren er ſich ehe⸗ fich verlobt/ und deren er vor dem Altar Liebe/ Ehr und Treu verſprochen hat/ die foller lieben als ſich ſelbſt/ als ſein eigen Hertz/ als ſein eigen Leib und Les ben/ angeſehen doch ſein Weib⸗ wegen des Ehe⸗Bandes/ mit ihm ein Leib iſt woos nnd ein Sleifh Matth. Darnah I. ſagt St. Paulus von dem Weib: Soube, Das Weib aber foͤrchte den Mann. Da dann nicht eine Knechtliche Forcht verſtanden wird/ als ob das Weib immer vor dem Mannzittern und beben ſolte/ wie vor einem Lowen oder Tyrannen/ ſondern eine Forcht der Riebe/ daß ſie den Mann/ der ſie als feinen Leib liebet, fur ihr Haupt erkenne/ ihn hinwie⸗ derumb liebe/ ehre/ und in Demuth und Unterthaͤnigkeit/ hme allen gebuͤhren⸗ den Gehorſam leiſte/ eine ſolche Forcht iſt das Weib ihrem Mann ſchuldig/ gleichwie der Mann ſeinem Weib die Liebe/ darumb gebeut es ihnen allhie St. Paulus gar ernſtlich/ und ſagt: Ein jeglicher habe lieb ſein Weib/ als ſich ſelbſt/ Sas Weib aber fürchte den Manne Cebe. ango K9 Sa findethhnunnech eine Tugendfo auff denNechften gehet/nemlich Hipon Gion Chrift gegen feinem Ehe⸗Gatten ſich tugendlich und ge kenbeirelent Eyuͤhrlich verhalten ſolle/ welches mit wenigem wind zu vernehmen ſeyn/ in den nachfolgenden z. Stucken ii , I. Ins⸗ T pud ifihan i DN uwoh g fo und A i uih A neind Oii htd jt siti niht httsde y Waali maie idman fidi ade un Maitt iOi Mlit! bf Pan Klecina Wuitnad iing Mmda fiad ihn Aigi finnen Mily hathel wilh Dito Mth hilt