Morgenroͤßte im Auffgang. 65 N Das Haupt hat in fid die fünf Sinnen/ als afehen/ hoͤren/ riechen/ ſchmaͤcken und fuͤhlen/ dgrin⸗ fennen gualificiren die Sterne und Elementa/ undent⸗ ſee uxehet darinnen der Sideriſche Sternen⸗und Natur⸗ lletzeiſt in Menſchen und Thieren/ in dieſen quilet choͤſes und gutes/ dann es iſt ein Hauß der Sternen. hS oiche trafe nehmen die Sterne vom Himmel/ ſhaß ſie im Fleiſch koͤnnen einen lebendigen und be⸗ vegenden Geiſt machen in Menſchen und Thteren. Die Bewegung des Himmels macht die Sterne Meweglich/ alſo auch macht das Haupt den Leib bes e Allhier thue nun die Augen deines Geiſtes auff/ laind ſchaue Gott deinen Schoͤpffer. Allhier iſt nun ie Frage: Woher dann der Himmel ſolche Krafft in dhat oder nimpt/ daß er ſoiche Beweglichkeit in der InSteRatur machet? He Hie muſtu nun ſehen uͤber und auſſer die Natur/ hin die dicht⸗heilige/ triumphirende/ goͤttliche Krafft mil un die unveraͤnderliche heilige Dreyfaltigkeit/ die an dejſt ein triumphirend/ quallend/ beweglich Weſen/ lnd ſeynd alle Kraͤffte darinnen/ wie in der Natur. miann dag iff die ewige Mutter der Natur/ da⸗ on Himmel/ Erden/ Sterne/ Elementa/ Engel/ keuffel, Menſchen/ Thier und Alles worden iſt/ ſůnd darinnen Alles ſtehet. So man nennet Himmel und Erden! Sterne amdin Elemnenta⸗ und alles was darinnen iſt/ und al⸗ yet s was ůber allen Himmeln iſt/ ſo nennet man hie⸗ ſhintatt den gantzen Gott/ der ſich in dieſem oberzehlten Belen in feiner Krafft/ die von ihm außgehet/ alſo reatůrlich gemacht hat. n E Gort