2660 Morgentoͤhte im Auffgang. bet ſich mit der bittern und Hitze/ da zundet ſich das Licht an/ das iſt der Sohn/ deſſen er in feinem Leibe| iminer ſchwanger iſt/ und das ihn erleuchtet und lebendig mader:"o Nun iſt daſſelbe Licht im Lueifer alſo ſchoͤn gewe⸗ ſen/ daß es hat des Himmels geſtalt uͤbertroffen /un, und in demſelben Licht iſt der vollkomene Verſtand geweſen/ dann alle ſieben Quellgeiſter gebaͤren da ſelbe Licht. Nun aber ſeynd die ſieben Quellgeiſter des Lich⸗ tes Vatter/ und moͤgen der Geburt des Lichts zu⸗ laſſen/ wie viel ſie wollen/ das Licht kan ſich nicht hoͤher erheben/ als thm die Quellgeiſter zulaſſen. Wann aber das Licht geboren iſt/ ſo erleuchtet es alle ſieben Quellgeiſter/ daß ſie alle ſieben verſtaͤndig ſeynd/ und geben alie fieben ipren Wilen gur gebt| des Lichts. Nun hat aber ein jeder macht/ ſeinen Willen in der geburt des Lichts zu aͤndern/ nach dem es von⸗ noͤhten thut/ ſo nun das geſchicht/ ſo kan der Geiſt nicht alſo triumphiren/ ſondern muß ſeinen Pr legen. Vnd darumb ſeynd alle ſiehen Geiſt in voller Gewalt/ und hat ein jeder den Zuͤgel bei der Hand/ daß er mag inne halten/ und den ge⸗ bornen Geiſt nicht laſſen hoͤher triumphiren als ihm gebuͤhret. auy n Die ſieben Geiſter aber/ die in einem Engelſeynd/ h die das Licht und den Verſtand gebaͤren/ die ſe mit dem gantzen Gott verbunden/ daß ſie ni a len anders oder höher oder febrer qualificiren alë Gott ſelber/ ſondern es ſoll eine weiſe ſeyn. Sint mal ſie nur ein ſtuͤck von dem gangen ſeynd/ r i nicht