fey Morgenroͤhte im Auffgang. g3 zgeboren wird auß allen Kraͤfften des Vatters/ und lein damſelben loeo gehet der Heilige Geiſt vom Vat⸗ inger und Sohn auß. nNun aber ſeynd dieſelben Kraͤffte des Vatters/ velche in der anzuͤndung des Lichts ſtehen/ der Hei⸗ Vatter/ und der ſanffte Vatter/ und die reine burt Gottes/ und der darinnen auffgehendeGeiſt der Heilige Geiſt/ die ſcharffe geburt aber iſt der leib/ darinnen dieſes heiltge Leben immer geboren Wvird⸗ % Wann aber das Licht Gottes durch dieſe ſcharf⸗ geburt ſcheinet/ ſo wird ſie gantz ſanffte/ und iſt vie ein ſchlaffender Menſch/ da ſich das Leben in me immer beweget/ und der Leib ruhet fein ſanffte. In dieſem Leibe der Natur iſt nun die anzuͤn⸗ uroung geſchehen/ dann auß dieſem Leibe waren auch ſlulghie Engel geſchaffen/ und ſo ſie ſich nicht haͤtten in ͤhrem Vbermuht erhoben und angezuͤndet/ ſo waͤrt hr Leib ewig in der ſtillen und unbegreifflichen enSanfftmuht geſtanden/ wie in den andern Fuͤr⸗ Renthumben der Engel auſſer dieſer Welt/ und ihr ShGeiſt haͤtte ſich ewig in ihrem Leibe der ſanfftmuht eboren/ wie in dem Leibe Sottes die Heilige Drey⸗ ſagekaltigkeit/ und waͤre ihr ingeborner Geiſt mit der Heiligen Dreyfaltigkeit ein Hertze/ Willen und ͤckliebe geweſen/ dann zu dem Mittel waren fie auch in dem Leibe Sottes erſchaffen iur Freude der Bottheit. , Herr Lueifer aber wolte ſelber der maͤchtiaſte Gott ſeyn/ und zuͤndete ſeinen Leib an/ und weckte ltdie ſcharffe Geburt Gottes darinnen auff/ und ſetzte olich wider das lichte Herte Tas ͤin willens 4; d 2 ei⸗