8 Wie aus dem Erwoigen Gute ein Boͤſes z, Cap.z. Finſterniß; dás iſt der Ewige Uhrſtand der Finſterniß: Denn wo eine Eigenſchafft iſt/ da iſt ſchon Etwas/ un das Etwas iſt nichts als das Nichts: Es gibet Tunck heit/ es ſey dann daß es mit etwas anders(als mit einem Glaſt) erfuͤllet werde/ ſo lſts Lichte/ und blelbet doch eine Tunckelheit in der Eigenſchafft. 3 6. In dieſer Coagulation oder impreſſion, oder Be⸗ gierde/ oder Hunger/ wie Ichs etwann zum Verſtande geben möchte/ iſt uns nun mit der Compaction, oder Zu⸗ fammenfaſſung/ zweyerley zu verſtehen. T. Aig die frene Luſt/ welche iſt die Weisheit/ Krafft und Tugend der Farben; und zum II. die Begterde der freyen Luſt in ſich ſelber. Denn die freye Luſt/ als die Weisheit/ iſt keine Eigenſchafft/ ſondern tſt von aller Anneigligkeit frey/ und iſt mit GOtt Eins: Aber dle Begterde iſt elne Eigen⸗ ſchafft. Nun entſtehet aber die Begierde aus der Luſt/ darumb ſo faſſet auh die Begierde dte freye Luſt mit in der Compaction im faſſen/ und fuͤhret ſie mit in die Empfind⸗ ligkeit und Findligkeit ein. Mien Wer Beneden ie 7, Und folet uns aber ja woll an dieſem Ort recht vers WMA ſtehen: Die Begterde entftehet aus dem Wilen gue feegen 1M Luſt/ und fuͤhret ſich durch die freye Luſt aus/ und in elne Begierde ein/ denn die Begierde tt des Baters Etgen ſchafft/ und die freye Luſt/ als die Weisheit/ des Sohns Eigenſchafft: Wiewol Gott/ als der ein Geiſt iſt/ allhter an dieſem Ort nicht Vater oder Sohn genandt wird/ his zur Offenbahrung durchs Feuer im Liechte/ allda wird er Vater und Sohn genant. Aber zum gruͤndlichen Ver⸗ ſtande ſetze Ichs wegen der Geburt der Natur/ daß man verſtehe/ welcher Perſon in der Gottheit die Natur/ und welcher die Krafft in der Natur zugeſchrieben werde. Das Centrum der Ewigen Natut: wie ſih der Will des Ungrundes/ in Natur und Geſtaͤltnis einfuͤhre. 2 FY e Begierde aug dem E, Willen deë Ungkundes tft die erſte Geſtalt/ und iſt das Fiat oder Echuff. Und die Krafft der freyen Luſt iſt Gott/ der das Ft I' i | eii T Dti kig, i N