10 Wie aus dem Ewigen Gute ein Boͤſes ze, Cap.: oder das Quaͤllen/ welche die zwo erſte Etgenſchaften ma⸗ chen/ wenn ſich der Stachel/ als das Ruͤgen in der Di tígfeit/ aló inder Imprelion, mít dem wåtten bewegei und die Hertigkeit zerbricht/ fo entftehet/ in dem Zerbre⸗ chen der Herte/ die er ſte Fuͤhugkeit/ und ift der Anfang der Eſſentien: Denn 1. es iſt die Scheldlichkeit/ dadurch in der freyen Luſt im Worte der Kraͤfſte jede Krafſt in ſich ſelber fuͤhlende/ und unterſchtedlich wird. Es iſt der Ura ſtand der Unterſchiedligkeit. 2. Daß die Kraͤfte ein jede fn fich ſelber offenbahr werde/ auch der Urſtand der Sinz nen und des Gemuͤhtes. 13. Dan das E. Gemuͤhte iſt die allweſende Krafft der Gottheit/ aber die Sinnen entſtehen durch dte Natur m der Bewegung in der Unterſcheldung der Kraͤfte/ da ſich eine jede Krati in ſich ſelber empfindet/ und fuͤhlet. Es iſt auch der Urſtand des Schmacks und Ruchs. Wenn dte Empfindligkeit der Kraͤfte/ in der Unterſchiedligkelt/ je einc indie ander eingehet/ ſo fuͤhlen/ ſchmecken/ kiechen/ Hren und ſehen ſie einander/ und hierinnen enſtehet des Lebens Freude/ welches in der Stllle der Krafft Gottes/ in der Freyhett/ nicht ſeyn möchte. Darumb fuͤhret ſich der tind y fitur, Gottliche Verſtand in Geiſtliche Etgenſchaften ein/ daß er ihme ſelber offenbahr und ein wuͤrckendes Leben ſey. 14. Nun iſt uns aber die Angſt in ihrer Gebaͤhrung und ſelbſt Eigenſchaft zubetrachten: denn gleich wie in der Freyheit im Worte der Krafft Gottes ein Gemuͤhte iſt/ als ein Verſtand/ alſo auch imgleichen fuͤhret ſich der erſte Wille zur Begterde/ in der Beglerde der Finſterniß in ein Gemuͤhte ein/ welches Gemuͤhte dte Angſt qual iſt/ als ein Schwefel.qual/ und da allhier doch nur Geiſt verz ſtanden wird. 15. Die Anaſt.qual wird alſo verſtanden: Die Herbe Begierde die faſſet ſich/ und zeucht ſich in ſich/ und macht ſich voll/ hart und raue/ ſo iſt das Zlehen ein Feind der Haͤrte. Die Haͤrte iſt haltend/ und das Ziehen iſt fliehend/ Eins wil in ſich/ und das Ander wil aus ſich: ſo es aber nicht von einander weichen oder ſich trennen kan/ ſo wirds in einander/ gleich einem draͤhenden Rade: Eins wil uͤber ſcch/ das Andere unter ſich. 16, Denn liyi Aim hey j Mönz fab, 1 U kin nit 1 ahi Myg ET i Mie ttii l