Cap. 15. Vvon dem ſechſten Tage· werck ꝛc. 95 4 e. e a è Tugend der Goͤttlichen Weißheit eroͤffnen: Daſſelbe Waſ⸗ ſer ſt das.ſſer uͤber det Beten davon Mofes faget z - Und daffeibe Oleiſt das heylige Ole der Göttlichen Kraͤf⸗ te( mit welchen Fuͤrbilde das Alte Teſtament umgteng/ ín deme der wahre öliſche Seib Hl̃ltſcher Etgenſchafſt war in Adam in der aufgewachten Eltelkeit verblichen ſo ord⸗ euen Wledergebuhrt mit elz nen er kraͤfſtig durch den ver⸗ heiſſenen Bund/ als in einem Fuͤrbilde/ wuͤrckete. 31. Die dritte euſſere Elgenſchafſt der Seelen hat in alle wege ein ſolchen Letb oteler Geſtirne an ſich/ als im⸗ mer die innere Eigenſchafften: welche viele der Eigen- ſchafſten möͤgen alle Himmel genandt werden. Denn eine jede Eigenſchafft des euſſern Seip í Geſtirne/ als da iſt ein Seib vond ne der Erden: Frem ein Seip oder Geſtirne vom Mercu⸗ rlaltſchen Gifft; leben: Item ein Letb von Saltziſchen Kraͤfſten der Corporum: Jtem ein Seib der Seelen der euſſern Welt/ als des obern geſchaffenen Geſtienes/ alles nach deme die euſſern Kraͤffte der euſſern Seelen ſind: Alſo hat auch eine jede Krafft eine leibliche Eigenſchafft an ſich/ alſo auch die innern Kraͤfſte der Geiſtlichen Eigenſchafſt zuverſtehem ſeind mit dem innern Leibe. Das XVI. Capittel. Vom unterſcheid des imliſchen und Irꝛdi⸗ ſchen o anf 3 e Gottes betrachten/ das Gott ins ewigen unzerbrechlichen Leben hat n wir in keinem wege von dem groben Aletſchlichen Bilde ſagen/ daß die grobe Elgenſchafſt der Irꝛdtgkeit das Bilde Gottes ſey/ da die heyltge Welt be⸗ figen fan, Denn eg iſt nicht derſelben Eſſentz und Weſen davon Chriftus/ Johan. 6. faget: Der Geiſt iſt das Leben/ das Fleiſch und Blut foll dag Hlmmelreich niht erben, und ſo doch ja der wahre Lelb in dieſer Thtertſchen groben Stenſcheff innen lieger/ wie das Goldt im groben stne, G v 2. Alles