Cap. 15. Vvon dem ſechſten Tage· werck ꝛc. 954 e. e a èTugend der Goͤttlichen Weißheit eroͤffnen: Daſſelbe Waſ⸗ſer ſt das.ſſer uͤber det Beten davon Mofes faget z- Und daffeibe Oleiſt das heylige Ole der Göttlichen Kraͤf⸗te( mit welchen Fuͤrbilde das Alte Teſtament umgteng/ín deme der wahre öliſche Seib Hl̃ltſcher Etgenſchafſt warin Adam in der aufgewachten Eltelkeit verblichen ſo ord⸗euen Wledergebuhrt mit elznen er kraͤfſtig durch den ver⸗heiſſenen Bund/ als in einem Fuͤrbilde/ wuͤrckete.31. Die dritte euſſere Elgenſchafſt der Seelen hat inalle wege ein ſolchen Letb oteler Geſtirne an ſich/ als im⸗mer die innere Eigenſchafften: welche viele der Eigen-ſchafſten möͤgen alle Himmel genandt werden. Denn einejede Eigenſchafft des euſſern Seip íGeſtirne/ als da iſt ein Seib vondne der Erden: Frem ein Seip oder Geſtirne vom Mercu⸗rlaltſchen Gifft; leben: Item ein Letb von SaltziſchenKraͤfſten der Corporum: Jtem ein Seib der Seelen dereuſſern Welt/ als des obern geſchaffenen Geſtienes/ allesnach deme die euſſern Kraͤffte der euſſern Seelen ſind: Alſohat auch eine jede Krafft eine leibliche Eigenſchafft an ſich/alſo auch die innern Kraͤfſte der Geiſtlichen Eigenſchafſtzuverſtehem ſeind mit dem innern Leibe.Das XVI. Capittel.Vom unterſcheid des imliſchen und Irꝛdi⸗ſchen o anf 3e Gottes betrachten/ das Gott insewigen unzerbrechlichen Leben hatn wir in keinem wege von dem grobenAletſchlichen Bilde ſagen/ daß die grobe Elgenſchafſt derIrꝛdtgkeit das Bilde Gottes ſey/ da die heyltge Welt be⸗figen fan, Denn eg iſt nicht derſelben Eſſentz und Weſendavon Chriftus/ Johan. 6. faget: Der Geiſt iſt das Leben/das Fleiſch und Blut foll dag Hlmmelreich niht erben,und ſo doch ja der wahre Lelb in dieſer Thtertſchen grobenStenſcheff innen lieger/ wie das Goldt im grobenstne,G v 2. Alles