56 vom unterſcheidt des Bim̃liſchen Cap:16.| cy 2. Alles was am Menſchen Ir diſch iſt/ das iſt Thie⸗ riſch und zerbrechlich und nicht Menſch. Obwol Gott hat den Menſchen einen euſſerlichen Leib aus dem Limo der Erden geſchaffen/ ſo iſt er uns doch nicht alſo zube⸗ trachten/ als er jetzt ift. Denn der wahre Menſchliche Leib nach der innern Welt/ iſt ein Getſtlicher Sulphur/ en Geiſtlicher Mercurtus/ und ein Geiſtlich Saltz: Eine jede Eigenſchafft der Seelen hat eine Coͤrperliche oder We⸗ ſentliche an ſich. 3. Gott ſchuff einen ſolchen etb wie die Seele in threr Eſſentz/ als im ausgehalleten Worte des verſtandes war/ und bließ die Seele zum Verſtande darein/ ſo iſt der euſſere Sulphuriſche Leib auch mit nichten das grobe Thier/ wel⸗ ches hingehet und nicht wleder kompt: Der rechte wahre Lelb der in der grobheit verborgen lieget/ iſt ein Geiſtlicher Leib gegen der grobheit zu achten: Er iſt wol in Fleiſch und Blut/ aber in einem fixen Beſtendigen geſchaffen. 4. Durch Adams Luſt ward die grobheit mit der Ima- gination offenbahr: Der rechte euſſere Leib iſt eine Sul⸗ phuriſche/ Mercurtallſche und Saltziſche Eigenſchafft eine lautere weſentliche Krafft nach Art der Geelen; was die Seele im Gelſte iſt/ das iſt der rechte Menſch liche Leib im Weſen/ als ein Geheuſe der Seelen. 5. Alle Eigenſchafften des innern heyligen Leibes ſamt den Euſfern/ waren(in dem erſten Menſchen) in elne glei⸗ f, che Harmoney gerichtet/ keiner lebete in etgener Begier⸗ Wen de/ ſondern gaben ihre Begierde alle in die Seele/ in wel⸗ cher das Goͤttliche Liecht off enbahr war/ als in den heyllgen Himmel: Das Liecht ſchein durch alle Eigenſchafften und machte eine gleiche Temperantz in den Eigenſchafften:alle Eigenſchafften gaben ihre Begierde in das Lecht/ als in GSOttes geoffenbahrte Suͤſſigkeit/ welche durch alle E. Ai È genſchafften drang/ in welchem durchdringen ſie alle nit ga der füſſen Liebe tingtret worden/ daß zwiſchen ihnen nichts 16 fi alè ein ette! Woll-fchmeden/ und Stebe-begehren wate 1 A 6. Die innere heylige Leibligkeit vom reinen Element/ drang durch die vier Elementen/ und hielt den Limum w nf der Erden lals den euffern Sulphuriſchen Lelb) in ſich/ als tig wie verſchlungen; und da er doch warhofftig war/ aberauff" Conn - in en li