Cap. 23. Wie Gott Adam und ſeiner Éva zc, 171 iſt ein Monſtrum, und muß ſterben/ und in der Erden verweſen: Aber das Jungfraͤuliche Ens, welches in die⸗ ſem M onſtro verborgen ltget/ iſt der wahre Saamen/ daraus die Kinder CHriſti gebohren werden/ auch noch in dieſer Zeit; denn dieſes Kindes Leben iſt der wahre Glaube/ und groffe Goͤttliche Begterde. 40. In den Kindern Cheiſtt lebet dieſes Jungfraͤuli⸗ He Kind im Geiſte und Fleiſche CHriſti/ in einem Geiſt⸗ lichen Leib mit dem Monſtro von auſſen in dem Huren⸗ und Schlangen⸗kinde bedecket: Kein Menſch iſt/ der nicht das Schlangen kind von auſſen an ſich traͤget. 41. Aber nicht in allen lebet das Jungfrauen Kind aus Goͤttlichem Jungfraͤulichen Ente aus JEſu gebohren: In manchem iſt wol ein glimmend Moder darzu/ als ein ſchwacher Glaube und Goͤttiiche Begierde: Aber das wah⸗ re heylige und theure Leben der Jungfrauſchafft ift noch es ſtehet noch im Gerichte GOT Tes ge⸗ angen. 42. Jedoch wol denen/ ſo noch ein Moder da iſt/ denen lehret man/ daß ſich der Seelen⸗begierde ſoll ins Göͤttliche Moder/ im Getſte CHriſti verſencken/ und mit der Feu⸗ er-begierde dasſelbe Moder anzuͤnden/ daß die ſoll das Schlangen Monſtrum und Huren⸗kind verlaſſen/ und feind werden/ und ihren groſſen Hunger und Durf in das Jungfraͤuliche Ens ins Wort des Bundes Gottes/ und in die Erfuͤlung des Bundes/ als in die Menſchheit Chri⸗ ſtl einfuͤhren/ und das Huren Monſtrum im Willen der Begierde immer tödten/ und mit Fuͤſſen tretten/ als eine glfftige boͤſe Schlange z ein falſch Huren⸗kind/ das Gottes Reich nicht erben kan/ und auch nur dem Jungfrauen Kin⸗ de hinderlich iſt. 43. Denn nicht in des Mannes Tinctur, als in dem ſeeliſchen Feuer Ente wolte ſich das Wort der Verheiſ⸗ ſung im Bunde einleiben/ ſondern in des Weibes/ als in des Lechts Linctur ins Jungfraͤuliche Centrum; das in Adam folte Magtſch gebaͤhren/ in die him̃liſche Matricem der heyligen Gebaͤhrerin/ in welcher Liechtes Tinctur das feurtſche Seelen Ens ſchwaͤcher war/ als in Mannes Feu⸗ er Ente. s M iij 44. In