z3oꝛ Vom Anfange der andern Monarchia. Cap. 3, jm p17. Darum ſo ein Amptman der Natur einem gerech⸗ten Menſchen ſein Leben nimt/ den/ der ſolches thut/ ordnet itdie Natur in Gottes Gerichte zum Scheyde⸗tage: Wowollen nun die Tyrannen hin/ welche die Wahrhelt in JMLͤͤgen kehren/ und die Kinder Gottes um Gottlicher Er⸗kaͤntniß und Bekaͤntniß willen ſchaͤndlich hinrichten/ auchKrieg und Verderbung uͤber Landt und Leuhte anrichten;dieſe alle gehören in Turbam Magnam zumGerichte Got⸗tes/ denn ſie fuͤhren das Schwerdt der Turber in elgenerWolluſt/ es heiſſe ſie denn der Geiſt Gottes/ ſo muͤſſen ſiedes Ampts halben tuhn/ wie Ifrael mit den Heyden.18. Alles was aus eigener Wolluſt ſeine Gewalt zuer⸗höͤhen/ Blut rergeuſt ohne dringende Noht oder Gottes be⸗fehl/ dag wird vom Grimme Gottes Zornes Dargu regieiund getrieben/ und faͤllet demſelben Reiche endlich Heim,19. Ein jeder Krtegsman tſt eine Ruthe Gottes 3o-nes/ damit er durch ſeinen Grim̃ die Boßheit der Menſchenalſo ſtraffet und verſchlinget/ und gehöret gar nicht in dieOrdnung der Natur/ ſondern in die Begierde in TurbamMagnam, in dieſelbe begehrende grimmes Ordnung/ da⸗durch Gottes Zorn Landt und Koͤntgreiche umſtuͤtzet.20. Verſtehet/ es iſt die Ordnung der finſtern Wilt-natur Eigenſchafft/ welche ihren Gewalt in Zeit der Menſchen Boßheit empor ſchwinget durch Gottes verhángniè/alsdan gehets wie der Grim̃ will/ biß ſich derſelbe wol egetzet am Menſchen Blut. Ti21. Denn das tft eben die Rache Gottes Zornes/ dtoner faget: Er wolle des Menſchen Blut raͤchen/ fo nimter ofſte einen Menſchen und ſchlaͤget den andern im Zonekodt/ als der es verdienet hat.22, Wan die Gewaltigen unſchuldig Blut vergleſen/ſo kompt alsdan der Zorn Gottes mit ſeinen Amptleutenund ver gieſſet wieder der er Leuthe Blut/ und fuͤhret uSchwerdt der Turbe in ſte/ davon entſtehet Krieg/ whnicht aus Goͤttlicher Ordnung der guten Natury in weler Gott mit ſeiner Weißheit regiret.23. Dle Weißheit Gottes begehret keinen Krieg/ ſindern der Zorn Gottes nach der finſtern Welt. natur begeh⸗ket/ und fuͤhret den in der Menſchen eltelkeit und e|24e- 1