t Cap. 33. und vom Bunde Gottes mit Noah ꝛc. 30113. Ales was der Menſch im Reiche der Natur unterſeine Gewalr zeucht/ und zum uͤberfluß mißbrauchet/ und ſei⸗nen Mitgliedern entzeucht/ welche dadurch muͤſſen darben/daß ihnen das freygegebene Recht dadurch gantz en zogenwird; das alles wird in Turba Magna, als ein Greuel|der Natur eingefaſſet/ und fuͤr das Gerichte GOttes zumScheyde⸗tage geſtellet.14. Die Natur fordert allein die Ordnung/ und gibtUnterſcheide und Ampter: Aber die Turba fuͤhret ihrenGreuel von der finſtern Welt⸗begierde dareln/ als da iſtHoffarht/ Geltz, Neyd Zorn/ und Falſchheit.15. Oteſe fuͤnff Untugendten ſind im Reiche der NaturHuren⸗kinder/ und folen Gottes Reich ntt erbin: DasReich der Natur pett Gott får feine Ordnung/ und hatgdem Menſchen in ſeine Gewalt gegeben/ daß er dadurchſoll das Boͤſe vom Guten ſcheiden/ und ſoll ihme einenRichter uͤber die Boßheit der falſchen Begierde und LuſtHerwehlen/ denn er ſaget r Menſchen Biut vergeuſt/des Blut ſoll wieder durc chen vergoſſen werden/ alsdurch die Ordnung der Natur; nicht durch eigene Gewaltſich zu rechnen/ ſondern durch die Ordnung der Natur/durch Gottes Geſetze/ die iſt die Naͤcherin; denn Gott fasget: Ich wil euers Leibe n/ und wils an allenThteren raͤchen: Da verſteh p oie Ordnung fetzner Gefege und derer Ympr-ver16. Nicht daß ein Fuͤrſt oder He t habe Blut zu⸗vergteſſen/ auſſer dem Geſetze GOttes; ſo er das thut/ ſoverdammet ihn Gottes Geſetze auch zum Tode: Es iſt all⸗hie kein eigen Gewalt uͤber Menſchen Blut/ es ſey Köͤnigoder Fuͤrſt/ denn ſte ſind nur Amptleute uͤber die OrdnungGoͤttliches Geſetzes/ und ſollen nicht weiter greiffen ohneGoͤttlichen Befehl: Das Geſetze der Natur haben ſie jatn Verwaltung/ als Diener derſelben/ aber allein nach derGerechtigkeit und Warheit/ und nicht durch eigene Be⸗glerde/ denn Gott hat den Menſchen zu ſeinem Bilde ge⸗ſchaffen: Uber daſſelbe Soͤttliche Bilde hat dag Reth derNatur in ſeinen Anptern keinen Gewalt das zu töͤdten/ſondern nur úber das euſſere Bilde der Natur gehet dasAmpt in Goͤttlicher Ordnung.i B iiij 17, Datz||||