Cap.6. Wie Joſeph des Schencken ec. 745~ nre aaund ſich gantz in Gott ergeben; fo wird er in fic maͤchtigerwerden als die Welt und Hölee iſt/ denn dieſe alle werdenan ihme endlich/ nach deme er iſt in allen Proben beſt anden/in Spotte.i Das LXVII. Capittel.Wie Joſeph im Gefaͤngnuͤß des Koͤnigs Pha⸗raonis feinem Obriſten Schencken und Beckerjeden feinen Traum erklaͤrete/ was darbey zuverſtehen iſt.Geneſ. 40.Ndieſem Caylttel ſtellet der Gelſt eine Ftgur dar/In der Geitt Goctes durch des Menſchen Gelſt ſehe/luo des Menſchen Geiſt in ſein ſehen einfuͤhre/ daß er koͤnneberborgene Dinge verſtehen: Denn Traͤume zu erklaͤren/ ſtanders nichts/ als die Flgur ſehen und verſtehen/ wle ſichder dpiritus Mundi in des Menſchen Conſtellatlon in eineSigur faffe mit denen Dingen/ welche in des Menſchen Le⸗ben(chon tn der Wuͤrckung ſtehen/ oder ja in der Conſtella⸗lon durch groſſe Conjunctlonen in eine Figur gefaſſet ſind/da dle Wuͤrckung noch nicht vorhanden/ und doch natuͤr⸗lih elngemodelt iſt/ da des Menſchen Geiſt durch Goͤttli⸗chen Gewalt an dem Fuͤrbilde erkennet/ was er fuͤr eineörckung habe/ auch mag das durch die fletſſige Be⸗tachtung der Attronomie in der Aſtrologia verſtandenteden, darinnen die natuͤrliche Wuͤrckung preæfigurtretwled/ was natuͤrlich durch dieſe Kraͤffte gewuͤrcket und figustiret wird.2, Well aber Joſeph ein Knabe war/ und ſich ſolcherunſt von auſſen nicht befliſſen/ ſo lſt zuberſtehen/ daß ihn1| de Geit Gottes pat mit feinem fejen m die Bilder derTráume etngefúpret/ und daß der Geiſt Gottes hat dtetume dur Jofeph Geiſt bedeutet/ wie auch beym Da⸗uel geſchehen lit zdan Traͤume zu deuten/ iſt anders nichtsals ein Magiſch Bilde des Geſtirns in des Menſchen El⸗wWgenſchafft zu verſtehen.mo Oan ein jeder Menfch tråget das Bilde ſeiner Con⸗felgtton/ als ein Magiſch Geſtrne in ſich/ und wenn~ Bbb ij nyn