II man die Polus- hoͤhe obſerviren wil/ die Sonn iſt/ darnach draͤhe den Zodiacum unter den Cir- " T culum meridianam, und halt den ſelben uͤmb den Mittag gegen die Sonn/ alſo daß die liechten bpuncten durch die doͤcher auff die Creutz fallen: Wann aber die liechten puncte unter oder uͤber die Creutze fallen/ ſo ziehe den Ring in den Falß mit dem Gehenck herumb/ biß die leichten Puneten im die Creutz zeigen/ alßdann verwarte biß uͤber ein weil hernach/ ſo halte den Ring wider gegen die Sonn wann nun die leichten Punct unter die Creuͤtz fallen/ ſo ziehe den Ring mit dem Gehenck forty fo lange die liechten Punet in die Creutzlein zeigen/ und ſolches treibe ſo lang/ weil die Sonn hoͤher komxt die leichten punct unter die Creutz fallen/ wann aber die lichten Punct wider zuruͤcke úber das Creu fallen; fo laf alßdann den Reing mit dem Gehenck unverruͤckt ſtehen/ ſo zeiget die narben des Gehencks auff die Grad desQuadran- ten, deſſelbigen orts Elevationem Poli; alßdann gebrauchet man den Ring auff alle Tage die ſtun⸗ den zuerfahren/ wie vor gelehret. Wann man aber gar genaw die Elevatio- bem Poli zu calculiren begehret/ und eigentlich die Minuten dar bey haben wil/ kan ſolches mit ſo ein kleinen Ring nicht geſchehen/ ſondern muß darzu gebraucht werden ein groſſer Quadrant, auff weihen man fingulas minutas haben fany mif demſelben wird der Sonnenhoͤhe/ uͤmb Mittag/ wann