a Neunter Auftritt. 135 Neunter Auftritt. „ LINCGO. SILVIO. DORINDA. SO Ch! Tochter/ halt dich an! Morinda lehne dich getroſt hier auf die Armen. W Sils. Ach! Dorinda, ich bin todt.: Dor, Linco,Linco, der als Vater nimmermehr mich laſſen kanl Biin Sils. Ihr Soͤtter/ laſſt euch dis erbarmen! Es iſt Dorinda, ja/ach weh der groſſen Noth! Vor. Es ſcheint/ daß durch des Himmels Schluß Ihm der Linco die Dorinda ſtets miit Treuen muß verbinden. Er ließ ſich erſtlich bald bey meiner Wiege finden/ Itzt merck ich/ daß er mich auch ſterben ſchauen muß/ Und der Arm/ ſo meiner Kindheit Windel und auch Wiege war/ n Macht fich izt mit höͤchſter Wehmuüth zu der treuen Todtenbaht. Linco. O Tochter /mehr als Tochter geliebet/ Ver ʒeihe/ daß mein Peund dir itzt nicht Antwort giebet/ i Zu Thraͤnen wird mein Wort durch uͤberhaͤuffte Pein. §71610. O Erdreich/ thu dich auf/ verſchlinge mich in dich! Dor. Weh! Relie dein Eilen und Weinen doch ein. W Dann jenes mehrt den Schaden/ Damit ich bin beladen; Und dis betruͤbet mich. i i Silb. Soll nun dieſes/ ſchoͤne ner deiner Gunſt Belohnung eyn? Linc. Tochter/ ſey nur unverzagt/ Vielleicht iſt noch zu deinem Schaden Nath. Y5. Schoͤner Rath/ wenn mir der Tod Huͤlff und Leben abgeſagt. Doch/ wuͤſt ich doch zuvor wer mich verwundet hat? Linc. 3u Mitteln muß man itzt/ und nicht zum Thaͤter eilen: Dir Rahe meig die Wunden nicht zu heilen. gy Siis. Was maiu aber hia? S3 Und
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