Die Nachfolg Chriſti. 264..—————der allerverachteſte und unwwertheſt voller Schmertzen und Kranckheit /Eſ 43»Erlitten liſtige Nachſtellung und Verfolgung/ wie Er dann bald in ſeinerKindheit/ vor dem Tyrannen Herode ins Eiend/ biß in Egypten fliehen undziehen můſſen Matth. 2. Sonderüch aber war ſein letzter Kampff in ſeinerſchmertzlichen Paſſion ſcharff und ſchwer/ da Er erlitten groſſe Anfechtungenund Stelen⸗Augſt/ Untreu feiner eigenen Juͤnger/ Band uñ Ge aͤngnus /Ver⸗laͤſterung/ falſche Anklag/ angerechtes Urtheil/ Schlaͤg/ Striemen und Wun⸗den/ welches Er um unſert willen gedultig erlitten ⸗ fůrwar Er trug unſerKranckheit/ und lud auf ſich unſere Schmertzen/ Cr if um unſer Miſſethatwillen vertvundet/ und um unſer Suͤnden willen zuſchlagen/ Eſ. 53. Nun indieſem allem muͤſſen wir Chriſto dem HErrn nachfolgen/ und um ſeinet wil⸗fen follen wir auh alles gern und gedultig leiden/ dann der Juͤnger iſt nichtuͤber ſtinen Meiſter/ Matth. 10. Drum ſagt Er ſelber: Nehmet auf euch meinJoch Matth. 11. Will mir jemand nachfolgen/ der verleugne fich ſelbſt undnehm fein Creug auf fich und folge mir/ Malth. 16. und Petrus ſagt Chui⸗ſtus hat fůr uns gelitten und uns ein Vorbild gelaſſen/ daß wir ſollen nach⸗folgen ſeinen Fußſtapffen/ r. Petr. 2. Wie Chriſtus muſte viel leiden und zuſeiner Herrlichkeit eingehen/ Lue 24. Alſo muͤſſen auch die Chriſten durch vielTruͤbſal ins Reich GOttes gehen Geſch. 14. Welche Nachfolg Chriſti ſichauch auf das Sterben zeucht/ nemlich wie Chriſtus der HErr willig ſein Le⸗ben gelaſſen/Joh. 10. Alſo ſollen wir auchLuſthaben abzuſcheiden /Phil. 1. wieChriſtus fůr uns geſtorben/ alſo ſollen wir auch um Chriſti und ſeines Evan⸗gelü willen unſer Lebeu willig aufopfferen/ Mʒatth. 16. Wie Chriſtus anfinem End kine Sel GOtt feinem himmliſchen Vatter befohlen/ Luc. 23-Aifa follen mirt Ott dem HErrn auch unſere Stelen befehlen/ 1. Petr. 4 wieDionyf. Arcopag. gebetet- Hilff. HErr JCſu/ daß dein letztes Wort am Creutzmein letztes Wort ſey in meinem Leben⸗ nemlich Vatter in deine Hoͤnd befehlIch meinen Geiſt. Wie auch der heilige Stephanus gethan/ Geſch. 7.Und das iſt die 25. Tugend/ ſo auf GOtt dem HErrn/ und beſonders auf Summazden HErrn Chriſtum gehet/ nemlich die Nachfolg Chriſti/ da wir gehoͤrt/wie wir Chriſten unſerem HErrn Chriſto auf dend Kirchweg der Lehr unddeß Glaubens/ auf dem Tugendweg des Lebens und Wandels/ und auf demCreutzweg deß deydens und Sterbens nachfolgen koͤnne nund ſollen/ laut dererklaͤtten Worten/ da er ſelber ſagt: Ein Beyſpiel hab/ ꝛe⸗ Joh. 13.Gebrauch dieſer Lehr.Tn nennen alg ob ſie bor an deru dem HErrn JEſu nachfo1I Iderlegung/ der Papſtiſchen Sect/ die fich non ZE Jefugeten/ Widerle⸗gung dtai r z m SEG; y unD c$ serf hida ſie doch dem HErrn JEſu zuwider lehren und leben/ ſein Wort Feſuiten.vnfolgen/ und Blut⸗durſũ. ge Anſchlaͤgewider bie Bekenner deß EvangeliiIEſu