28 Vom Weſen der Leibligkeit. Cap. 6. yi keit mit ihrer wunderlichen Gebuhrt in ihren Kraͤfften uny| Vermogen alſo in einer Form oder Zett ſchauet. I 11, Und wie wir nun erÉennen/ daf inder Geiftlihen lio H. Welt ein Weſen ſey als ein faßlich Weſen/ welches ſtehet im Geiſtlichen Sulphure, Mercurio und Sale, in 6 einem öhliſchen und waͤſſeriſchen Grunde/ darinnen die m⸗ Goͤttlichen Kraͤffte ſpielen und wircken: Alfo aup ims fy gleichen iſt in der finſtern Welt eine ſolche Eigenſchafft/ ſi aber alles widerſinnig und widerwertlg/ feindig/ neidig und bitter/ ſtachlicht: Sie hat auch Weſen von ihrer. Begierde/ aber eine gantz raue waͤſſeriſche Art/ ſcharff und ſtrenge/ gleich der Eigenſchafft der rauen Harten Stela ne oder der wilden Erde/ auf kalte und hitzige/ finſtere/ p feuriſche Eigenſchafft/ alles ein Contrarium wider die iiy Liebe/ auf daß erkant werde/ was Lieb oder Leyd ſey. Ai 12. Auf daß ſich die ewige Freudenrelch tn fch feler irh kenne/ ſo muß die Schaͤrffe der Qual eine Urſache der p Freudenreich ſeyn/ und die Finſterniß eine Offenbahrung teon des stehts/ auf dag das liecht offenbahr fey/ weldeètn biiy dem Einen nicht ſeyn könte. T 13. Damit ich aber dem Leſer dieſes kurtz und rund der 7. Eigenſchafften der ewigen Natur/ welche drey Prin- cipia oder Welten machen/ beſcheide: So wil ich ihme aus Lebe/ umb der Einfalt willen/ die Geſtalten noch einmahl i kurtz darſtellen/ als ein A. B. C. deme nach gufinnen, fim I. Geſtalt/ Herbe/ Begierde, Mim : tin 14. Siehe die Begterde des ewigen Worts/ welches p Gott ift/ ift der Anfang der ewigen Natur/ und ift diè Faſſung des ewigen Nichts in etwas: ſie iſt die Urſach aller Weſen/ auch der Kaͤlte und Hitze/ ſo woll des Waſ⸗ ſers und Luffts/ und die Formung der Kraͤffte/ und eine Uhrſach des Geſchmacks/ aller Salge Mutter, II. Geſtalt/ Bitter/ Stachlicht. 15. Die Bewegligkeit der Begierde/ als das Anziehen K iſt die ander Geſtalt der Natur/ eine Urſache alles Le⸗ AA Regens/ ſo woll der Sinnen und Unterſchied⸗ $ a / IL, Ges if in