596 Wie Zacob von Eſaus wegen ꝛc. Cap.s.beſtettiget/ ſprach er: Gewißlich ift der Herꝛ an dieſemOrte/ und ich wuſte es nicht/ und fuͤrchtete ſich und ſprach:Wite hellig tf die Staͤtte/ hie iſt nicht anders denn GOttetzHauß/ und hie iſt die Pforte des Himmels. Diefes ifeine Figur/ wie es Sottes Kindern gehet wenn Gdtt inthnen offenbahr wird/ ſo ſtehen ſie noch wohl in Furcht undTruͤbſall/ und meinen Gott ſey ferne von ihnen/ und habe ſſeverlaſſen.36. Denn wo Gott im Menſchen einzeucht/ allda wirdallezeit die Suͤnde und der Zorn Gottes im ſelben Menſchenzu erſt offenbahr/ daß ſie ſich erkennen und fuͤr der Suͤrde er⸗ſchrecken/ und in dle Buſſe eingehen/ aledenn erſcheinetihnen Gottes freundliches Angeſichte und troͤtet fie: Denmfo die Seele vonder Suͤnden außgehet/ fo gehet GOttesGnade in ſie ein; ſo ſpricht ſie alsdenn: Gewißllch iſt derHerz bey mir geweſen in meiner Angſt/ und ich wuſte esnicht; nun ſehe ich/ daß der Herꝛ bey den betruͤbten Hettzeniſt/ welche in Goͤttlichem Eoffer betruͤbt ſind/ alda iſtGottes Staͤtte und die Pforte des Himmels.37. Ferner deutets an/ wie ſich die hoͤchſte Aebe Gottesin dieſem Bunde in Chriſto/ in unſere Menſchheit elner⸗fencken wuͤrde; und wie die Menſchheit Chriſtt wuͤde inTruͤbſall wandeln muͤſſen/ indem er all unſer Truͤbſal undElend auff ſich nam/ und wie ſich die Menſchheit Chriſttwůͤrde fuͤr dem Zorn Gottes und der Hoͤllen entſetzen/ wieam Oelberge geſchahe/ da ſie in Engſten blutigen Schweßſchwitzete/ und Chriſtus in ſeiner Menſchheit ſagte: Vat⸗ter/ iſts muͤglich/ ſo gehe dieſer Kelch von mir; da ihm ale⸗bald die Pforten Gottes erſchten und die Menſchhelt oftete wie allhie dem Jacob/ als er in Truͤbſal auß ſelues Bat⸗Aa8 UNhkgMuifnacfiteutepiaumenfon jargptph,wotfaken;wodmikee gngkwilióWegigpitenAşAfitimwinterters Hanfe weichen mufte in Furcht und Schrecken fuͤſei⸗ inem Bruder/ welcher ihm zu morden draͤuete/ welchesates eine Figur auff Chriſtum iſt/ als ihm Gottes Zomin fkunſerer Menſchheit zu morden dreuete/ daß ihme wuͤrdeangſt und bange ſeyn/ und wie er wuͤrde zu ſeinem Vaterbeten/ und wie ihn ſein Vater wuͤete troöſten/ welches alesfür ſeinem eyden geſchehen iat/ ſonderlich am Oelberge in 4welcher Staͤtte die Jacobs Flgur erfuͤllet ward.38. Und