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Abstract

Inhalt:
Der Brief ist an B. Schott´s Söhne in Mainz gerichtet und befasst sich mit der berühmten Missa solemnis in D-Dur op. 123. Die von Ludwig van Beethoven zwischen 1819 und 1823 komponierte Missa solemnis gilt als eines der bedeutendsten Werke des Komponisten und zählt zu den berühmtesten Messen der Musikgeschichte. Gewidmet ist sie Erzherzog Rudolph von Österreich, dem Bruder des österreichischen Kaisers Franz I. und einem seiner größten Förderer. Ludwig van Beethoven selbst bezeichnete die Messe in seinen letzten Lebensjahren als sein gelungenstes Werk. Er verkaufte zunächst handschriftliche Exemplare der Missa solemnis an adelige Subskribenten und versicherte ihnen, das Werk zunächst nicht drucken lassen zu wollen. Trotz dieser Zusage verhandelte er aus Geldnot mit bis zu sieben Verlegern gleichzeitig und bekam dafür finanzielle Zuwendungen, ohne entsprechende Gegenleistungen zu erbringen. Die Erstausgabe erschien schließlich kurz nach Ludwig van Beethovens Tod im April 1827 bei B. Schott´s Söhne. Der Brief enthält auch einige Takte aus der Missa solemnis mit Anweisungen an den Verlag zur Herausgabe des Musikdruckes.

Literatur:

  • Beethoven, Ludwig van [1770-1827]: Briefwechsel : Gesamtausgabe. Band 6. 1825 - 1827. - München : Henle, 1996. - ISBN 3-87328-060-4. - S. 121–123
  • Beethoven-Handbuch / hrsg. von Sven Hiemke. - Stuttgart ; Weimar : Metzler, 2009. - ISBN 978-3-7618-2020-9