FAQ

Was wird digitalisiert?
Im Zentrum der Digitalisierungsstrategie der BLB stehen die unikalen Bestände. Das sind zuallererst die mittelalterlichen und neuzeitlichen Handschriften. Es sind aber auch die Musikhandschriften und Musikdrucke. An dritter Stelle zählt zum Profil der Digitalen Sammlungen der BLB in ihrer Eigenschaft als Landesbibliothek auch das ältere regionale Schrifttum, das unterschiedliche Literaturgattungen umfasst, aber stets einen engen Bezug zu Baden aufweist. Einen Überblick über die derzeit laufenden Digitalisierungsprojekte der BLB finden Sie hier.

Wie finde ich die Digitalisate der BLB?
Alle digitalisierten Werke aus dem Bestand der BLB finden Sie in den Digitalen Sammlungen. Sie sind sämtlich auch im Katalog plus nachgewiesen und von dort aus aufrufbar. Beachten Sie aber, dass Sie in diesem Fall unseren gesamten Bestand durchsuchen, nicht nur Digitalisate. Beschränken Sie Ihre Suche daher am besten auf den Medientyp „Online-Ressource“.

Wie kann ich in den Digitalen Sammlungen recherchieren?
Sie können entweder den Suchschlitz auf der Startseite der Digitalen Sammlungen nutzen oder die Detailsuche verwenden, um nach bestimmten Autoren, Werken oder Erscheinungsjahren zu recherchieren. Sie möchten lieber stöbern? Nutzen Sie dazu die Klassifikation an der linken Bildschirmseite.

Warum erscheint nicht bei allen Büchern das Suchfeld „Im Dokument suchen“?
Das Feld erscheint nur bei Dokumenten mit Volltexterkennung. Wir bemühen uns, nach und nach alle unsere digitalisierten Werke durchsuchbar zu machen.

Welche Standards gelten für die Digitalisate?
Die BLB richtet sich nach den Praxisregeln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Alle Scans werden in Farbe mit einer Auflösung von 300 dpi und einer Farbtiefe von 24 Bit produziert und redundant gespeichert.

Was ist IIIF und wie funktioniert der IIIF-Viewer?
Neben der Präsentationsansicht in den Digitalen Sammlungen haben Sie die Möglichkeit, unsere Digitalisate mit dem IIIF-Viewer zu betrachten. Er öffnet sich mit einem Klick auf den Link in der Titelaufnahme. Der Viewer basiert auf dem internationalen Standard für Kulturgutdigitalisierung IIIF und dient dem Austausch von digitalen Objekten zwischen verschiedenen Institutionen. So können Sie zum Beispiel eine Handschrift aus unseren Sammlungen mit einer Handschrift aus den Beständen einer anderen Bibliothek vergleichen. Klicken Sie dazu auf „Layout ändern“ und fügen Sie weitere Objekte per Drag-and-Drop ein. Die Betrachteransicht erlaubt nicht nur das stufenlose Zoomen (Mausrad) und ein einfaches Navigieren durch das Dokument (linke Seitenleiste), sondern lässt sich mit einem Klick auf das Landschaft-Symbol (oben rechts) an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen (Einzelblatt-, Doppelseiten-, Galerieansicht etc.). Darüber hinaus ermöglicht der IIIF-Viewer über die verschiedenen Icons am linken Bildrand das Erstellen von Annotationen, Veränderungen an der Bildqualität sowie das Definieren und Verlinken von Bildausschnitten.

Ist der Zugang zu den Digitalen Sammlungen frei und kostenlos?
Ja, alle digitalisierten Werke der BLB sind frei und kostenlos im Internet zugänglich. Gebühren entstehen nur dann, wenn Sie unsere Digitalisate kommerziell nutzen möchten. Jede Veröffentlichung ist genehmigungspflichtig. Regelungen zu Reproduktionsgenehmigungen finden Sie hier.

Wie kann ich einzelne Bilder oder ganze Bücher herunterladen?
Sie können einzelne Seiten als PDF-Datei herunterladen, indem Sie in der Seiten-Ansicht auf das Adobe-Acrobat-Icon in der Toolbar in der rechten oberen Ecke klicken. Um ganze Werke als PDF herunterzuladen, nutzen Sie den Download-Link in der Titelaufnahme. Einzelne Kapitel laden Sie im Reiter „Inhalt“ herunter.