hintersten Dorf liegt, unbekümmert um die Qualität, unbekümmert um die Verfrachtungskosten, denn es ist mitgezählt bei der Vor­ratsermittelung und beim Einteilungsvoranschlag. Infolgedessen muss es geholt werden, sonst geht die Rechnung nicht aus. Infolge­dessen muss eine Kontrolle geübt werden, verbunden mit einem rie­sigen Rechnungswesen, das enorm verteuert. Das Verfahren ist teuer, aber es ist notwendig. Sie schreiben auf Seite 20, nirgends konnte man Ihnen sagen, wo das Geld hinkäme. Das war vom März 1915 an nicht Mucklen mehr der Fall. Die hatten feste Mahllöhne, 1.10% für den 4tr.Wei­zen und 1 für den Ztr.Roggen. Aber vor dem Märzn1915 haben die Mühlen, infolge der einseitigen Regelung von Getreide höchstprei­sen ohne Mehlhöchstpreis, sündhaft verdient. Am 28. Oktober 1914 wurden die Getreidepreise gebunden mit der Wirkung, dass die Ge­treidepreise zurück- und die Mehlpreise in die Höhe gegangen sind. In einem anständigen Land wird ein Esel, der solche Dinge macht, an die Laterne gehängt. Die Wirkung dieser einseitigen Höchst­preisregelung war vorfaus zu sehen und ich habe unermüdlich pro testiert. Unsere Reichstagsabgeordneten verstehen von den Dingen nichts und zum Teil sind sie auch viel zu faul, um sich hinein zu studieren und zu hochnasig, um sich zu informieren. Es ist nicht ein einziger zu mir gekommen, obwohl die Herren wussten, dass mei­ne Genossenschaft durch Bewirtschaftung von 34 später 36 Kommunal­verbänden( Bezirksämter) einen genauen Binblick hat; aus gegneri­schen Lagern bin ich oft angeschrieben und ausgefragt worden. Auf den ersten Reichstagsabgeordneten der Zentrums partei hätte ich heute noch zuwarten. Als ich im September und Oktober 1914 unermüdlich die vorderung vertrat, der freie markt muss aufhören,