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Helm, wegen des sehr beschrankten Raums im sogenannten Durlacher Hofe zu Basel, damals in einem nicht weit davon gelegenen Hause seine ei­gene Hofhaltung hatte Denn dort vernahm er zuerst den Feuerlärm und eilte sogleich mit seinen Bedienten seinem Herrn Vater zu Hilfe, und traf jetzt in eigener Person alle nur mögliche Löschan­stalten, indem MarkgrafF ri e drichMagnus und dessen Familie damals in der äußersten Lebensgefahr schwebten, und nur mit größter Mühe und Anstren­gung noch dadurch errettet werden konnten, daß man diese Herrschaften noch in ihrem Schlafgewand aus den Betten herausnahm.

Voll Bereitwilligkeit nahmen die biedern Be­wohner der Stadt Basel die nunmehr dom Brand glücklich geretteten fürstlichen Personen in die um den vormaligen Durlacher Hof benachbarten Häu­ser auf, und leisteten ihnen alsdann zu ihrer Be­quemlichkeit, so wie nicht minder zur Linderung ihres traurigen Schicksals, allen nur immer mög­lichen sehr menschenfreundlichen Beistand. *)

Ucbrigens gingen bei jenem ausgebrochcnen Brand alle Meubels und jeder sonstige Vorrath dieser fürstlichen Personen !m Feuer auf. Was in den Kellern und Gewölben des Durlacher Hofes bei dieser so schnell und so heftig ausgebrochenen Feuers­brunst noch übrig blieb, ward in wenigem Tagen darauf durch den Einsturz einer Giebelmauer vol­lends zertrümmert und gänzlich zu Grunde gerichtet.

Markgraf Friedrich Magnus verließ hierauf die Stadt Basel, durchdrungen von landesväterli-

*) Siche Sachs Badische Geschichte, Lhcil s. Seite 75 ». 7S, und in der Note K.

Gehces Durlachec Chronik. 3