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cher Sehnsucht, seinen in einer bedrängten Lage sich befindenden Unterthanen in der untern Mark­grafschaft mit allem Eifer nunmehr in eigener Per­son allmählig wieder aufzuhelfen. Er nahm daher mit seiner fürstlichen Familie seine Wohnung in dem Hohenhause zu Grözingen, nachher Augusten- burg genannt, wohin er über den Trümmern seiner eingcäscherten vormaligen Residenzstadt Durlach mit wehmuthsvollem Herzen sich begab.

Charakteristisch für das Elend der damaligen Zeit ist es übrigens, daß die Pforzheimer, sobald sic nur die Ankunft ihres trefflichen Fürsten, des Markgrafen Friedrich Magnus vernommen hat­ten, und baß er durch Abtrennung seines Palla­stes zu Basel von allen Mitteln beinahe gänzlich entblößt worden seye. Ihm sogleich durch ihren damaligen Bürgermeister, Christoph Wohnlich, eine wie die Zeiten waren nicht unbeträchtliche Verehrung in Geld von 200 fl., sage Zweihundert Gulden, machten.*)

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