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H der des Herbstes, im traulichen Freund schaftsvcr- 1 kehr mit einander zu verleben pflegten, i Der sehr weit ausgedehnte Aestewald jenes ^ schlanken Eschenbaums gewährt noch jetzt jedem i unter dessen Schatten weilenden Wanderer die > willkommenste Kühlung zur Zeit der brennenden ^ Sonnenhitze; ja der Anblick desselben, so wie seine ! ^ Umgebung überhaupt, stellen dem Gemürhe des ' forschenden Denkers allerdings ein sehr rührendes Bild dar im Rückblick auf die Vergangenheit.

Der Schloßgarten zu Durlach an und für sich , selbst weist übrigens die schönsten und ältesten,

' immer grünen Tannen - und Kastanienbaume Ba­dens auf, und diese bilden leider nur noch die kleinen Ueberreste seiner alten vorigen Schönheit und Größe, indem seit dem Jahr 1809 nichts mehr « auf diesen Garten verwendet wird.

Der Steinkanal bei Durlach, insgemein der Landgraben genannt.

^ Markgraf Ernst Friedrich von Baden, wcl« ' cher nach dem Tode seines Vaters, Carl II., als ^ dessen ältester Prinz, die untere Markgrafschaft, ! oder den sogenannten Pforzheimischen Antheil bei , der Landesabtheilung erhielt, residirte nach seinem Regierungsantritte zu Durlach in dem von seinem 1 Herrn Vater erbauten Schlosse Carlsburg.

Bei demselben legte er nun einen sehr angeneh­men Lustgarten an, dann ließ er auch, mit großen 8 Kosten verbunden, einen besondern Kanal graben,

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