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Eustachis, Dionysto, Erasmo, Acgidio, Christo- phoro, Pantaleoni, Achatio, Blasto, Cyriaco, Veit, Catharinen und Margarethen" einst erbaut worden seye.
Zwei Jahre darnach nahm erstgemeldter Markgraf dieses Spital in seinen Schutz und Schirm auf, mit dem Vorbehalt jedoch, über dasselbe den Spi» talmcister und Pfleger nach eigenem Gutfinden jeweils setzen zu dürfen.*)
Im Jahr 1587 wollte nun Markgraf Ernst Friedrich von Baden das Spital zu Durlach mit all dessen Einkünften an fich ziehen. Der dortige Magistrat und die Bürgerschaft bewiesen ihm aber in einer schriftlichen Gegenvorstellung, daß sie nickt nur das Spital und die dazu gehörige Kapelle errichtet, sondern auch, nachdem dieses Spital sogar, von einem Blitzstrahl getroffen, abgebrannt war, sie dasselbe auf Kosten der Stadt wieder neu aufgcbaut hatten. Sie gaben zugleich auch -bei dieser Gelegenheit, in Ansehung der zu diesem Spital gehörigen Gefällen, ihrem Fürsten die nö, thige Erläuterung.
Markgraf Friedrich Vl. ließ zur Beförderung des Gottesdienstes die in Abgang gerathcne Spital - oder sogenannte Dreieinigkeits-Kirche zu Dur-
*) Siehe Sachs Badische Geschichte, Thcil III- Seite und
in annotst. suv Int. I). Die Nachrichten Von diesem Spiral sammelte ehemals mit großem Fleiße der gelehrte Pfarrer Jakob Gottlieb Eisenlohr zu Lhicngcn, in der Herrschaft Badenweilcr, in seinen geschriebenen Nachrichten von der Kirchengeschichte unseres Vaterlandes- Der scl. Kirchenrath Sachs nannte ihn irrig I- I. Eisenlohr, in oben angeführter Stelle der Badischen Geschichte; hingegen in Sachs Beiträgen zur Geschichte des Hochfürstliche» Gymnasiums zu Carlsruhe Vom Jahr 1787 ward dieser Jrrthum von ilmi wieder verbessert, indem er ihn dort, Seite so in einer Note Jakob Gottlieb Eisenlohr nannte.