( 79 )
Nach dem I.1734 gicngen vorbenanntc beiden Fürstenhäuser wegen einer gemeinschaftlichen Münze mit einander zu Rathe; dieser Gegenstand kam aber eben so wenig, als im Jahr 1582 zuvor, zu Stande. Endlich verglichen sie sich im Jahr 1701 dahin, daß die von dem Markgrafen von Durlach bei der Münze anzustellenden Individuen von beiden fürstlichen Häusern in Pflicht genommen werden sollen.
Der Münzwardein erschien auch bei demMünz- j probations - Konvent des fränkischen, baicr'schen und schwäbischen Kreises, der in eben diesem Jahr In Augsburg gehalten ward, im Namen beider ^Markgrafen, und gedachter Münzwardein erhielt ^auch, nach abgelegten. Proben, seine guten Zeugnisse hierüber. *)
' Die ältesten Schaumünzen, die ehemals in Dur- Jach (auf die beiden fürstl. Brüder, nämlich auf. >den Markgrafen Bernhard und Ernst) geprägt !wurden, sind nun folgende vom Jahr 1533, und 'zwar:
4. Auf die anfängliche Eintracht dieser beiden x Herren Brüder gerichtet.
' Auf der ersten Seite dieser Schaumünze prä- sentircn sich die zwei neben einander stehenden und ! mit Hauben, nach der damaligen Tracht, bedeckten 'Häupter mit kurzen Haaren und bärtigen Gesich- ! tern mit Habichtsnasen der beiden Brüder und Markgrafen von Baden, nämlich des Bernhard ! und Ernst, wie davon der Aeltere in seinem 59ten und der Jüngere in seinem 51ten Jahre aussahen.
») Siche Sachs Bad. Geich. Tbl. s. S. IZ4—rZ? und in der Nore S. 1 Z 4 sub. I4r. r.