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machte es nachher dem Markgrafen Friedrich Magnus in Durlach zum Geschenk.
Der Flächeninhalt desselben besteht, ausser dem Gebäude selbst, in ungefähr 6 Morgen, theils an Gärten mit abwechselnder Rebanlage, und theils an Ackerfeld.
Noch in neuern Zeiten hatten, und zwar zuerst Markgraf Carl August und dann der Markgraf Friedrich, wie nämlich beide noch ihren stillen Aufenthalt in Durlach hatten, dieses Schlößchen mit seiner Umgebung für einen jährlichen Zins von 80 Gulden zu ihrem Privatvergnügen ehemals im Pacht gehabt, und von diesen beiden Badischen Prinzen leitet sich nun der Name dieses, nachher insgemein genannten Prinzenschlößchens, her.
Späterhin, nämlich im Jahr 1807, brachte es hingegen von dem verewigten Großherzog Carl Friedrich von Baden, der Bürger Franz G e- sche-ider in Durlach, vormaliger Postfekretär da« selbst, als Eigenthum käuflich an sich, von dieser Zeit an es auch das G'sch eiderische Schlößchen genannt und als Belustigungsort häufig besucht wird.