ruht,„daß die Silbermänniſche Orgel zu Villingen dorthin abgegebenwerden ſoll“.“ Jacharias Schreiber von Wöſſingen hat„für einWagen mit Effecten von der Orgel von Villingen hieher zu führen“von jo Ctr. à 2 fl 20 fl, Chriſtian Müller von Schwenningen„von2 Verſchläge Orgel Pfeiffen Fuhr Lohn von Villingen hieher! von42 Ctr. à j fl 48 Kr. 78 fl 36 Kr. und Jacob Kaufmann von Tutt—lingen„von 44 St. Villinger Orgel Geräthſchaften ſamt Blasbalkhieher zu transportiren“ von 37 Ctr. à) fl 48 Kr. 30 fl 36 Kr. er⸗halten. Im Sitzungsprotokoll v. 34. Nov. 384 ſteht:„Da der alteOrgelkaſten von dem St. Georgen Stift in Villingen mit denenübrigen Verzierungen nicht übereinſtimmend iſt, ſo ſoll nach derzeichnung des Zerrn Oberbaudirektors ein neuer Orgelkaſten gemachtund nach deſſen Angabe die vorhandene Orgel aufgeſtellt werden.“ Sohaben künſtleriſche Erwägungen zum Untergang alten Kunſtgutesdie Veranlaſſung gegeben. Im Jahre 38ꝛo iſt an der Villinger Orgeleine gründliche Verbeſſerung mit einem Aufwand von 30 7)4 Rk.20 Pfg. vorgenommen worden. Im Jahre 3897 iſt eine abermalsnotwendig gewordene Inſtandſetzung zu Sdoo Mk. berechnet und einneues Werk zu 20 do0 k. angeboten worden. Dies gab Veran⸗laſſung zu Ablöſungs verhandlungen der arariſchen Orgel-Baupflichtnach Analogie des Geſetzes vom 20. Febr. 3870, wobei der Kirchen—gemeinde ein Ablöſungsbetrag von 34 doos Mk. angeboten wurde.Am 6. Juli j898s hat Großherzog Friedrich I. von St. Blaſien ausden Ablöſungsvertrag unterzeichnet.Auch Glocken ſind von St. Blaſien und Villingen in die Karls⸗ruher Stadtkirche gekommen. Am 8. Juli 3809 hat das Finanz⸗miniſterium den Bauinſpektor Fiſcher in Karlsruhe neben anderembeauftragt, die große Glocke in St. Blaſien in Augenſchein zu nehmen,ihre Beſchaffenheit und ihren Ton zu prüfen und ihren Umfang zumeſſen„und auf der Rückreiſe den Weeg über Villingen zu nehmen,um zu ermeſſen, ob ſie mit den hierher beſtimmten Glocken der St.Georgen Stiftskirche daſelbſt harmoniren werde und mit denſelbenin den Thurm der neu erbaut werdenden dahießigen Stadtkirchewerde aufgehängt werden können“, wobei empfohlen wurde„dieſeBauinſpektor Fiſcher von Karlsruhe berichtet am 26ten Juli 1800:„Die in der Stifts-kirche St. Georg in Villingen vorhandene ſehr ſchöne Orgel von Silbermann iſt nach ihren Dimen⸗ſionen 15“ lang, 1216“ breit und 25“ hoch, folglich für das in allhieſig neuer Stadtkirche zur Auf⸗ſtellung der Orgel beſtimmte locale hinterhalb dem Porticus vis-à-vis dem Altar vollkommenpaſſend.“ Akten Forſt- und Dom⸗Direktion St. Blaſien.