kam. Das Miniſterium der Finanzen Domainen Section) konnte mitBeſchluß vom zo. Dez. 3825 lediglich ſeine Zuſtimmung geben.Im Jahre jsꝛ2ß iſt am ehemals Stengel'ſchen Hauſe die völligeErneuerung der hinteren Faſſade von Srund aus notwendig geworden. Der gemeinſame Voranſchlag des Baumeiſters Berckmülle:und des Zimmermeiſters Ludwig Weinbrenner ſchließt mit dem Betrage von 383 fl 28 Kr. Für das Fundamentmauerwerk z' breit, z“tief und für das Sockelmauerwerk 2“ breit und 2½ hoch iſt pr—Klafter ein Einheitspreis von 3 flangeſetzt worden. Das aufgehendMauerwerk im erſten Stock 2“, im 2. und 3. Stock 3*“· ˖dick, hat prKubikſchuh 30 Kr., der äußere Verputz pro Klafter 3 fl 32 Kr., deinnere Verputz pro Klafter j fl gekoſtet. Die Fenſtergeſtelle ſinnach dem laufenden Fuß zu j8 Kr. angeſetzt worden. Der Geſelletaglohn hat 44 Kr. betragen.Am 8. Auguſt 3825 hat Hofkaminfeger Ludwig Bautz die 5 K.mine des Sauſes beanſtandet. Sie waren vom Speicher bis über deFirſt nur mit ſtehenden Steinen gebaut und verwittert und gſprungen. Sie mußten bis an das Gebälk des z3. Stockes abgebrocheund bis über den Firſt mit liegenden Steinen neu aufgebaut werde—Trotz aller dieſer großen Aufwendungen iſt die völlige Unztlänglichkeit des Anweſens immer deutlicher in die Erſcheinungetreten. Die Regiſtratur in einem hölzernen Hintergebäude devormaͤligen Schreinerwerkſtätte, in unmittelbarer Verbindung mder Holzremiſe und dem Pferdeſtall, wurde als unſchicklich ufeuergefährlich erkannt. Auch wurde man ſich darüber klar, daß hienicht mehr mit Flickereien, ſondern nur noch mit einer durchgreife—den Maßnahme auszukommen war. Am 37. Febr. 3827 hat daFinanzminiſterium(gez. v. Boeckh) dem Baumeiſter Fiſcher den Au—trag gegeben, ſich von den Baumängeln durch Vornahme eineAugenſcheines zu verläſſigen und über die Art und Weiſe, wſolchen am zweckmäßigſten abgeholfen werden könne,„gutächtlichVorſchläge“ zu machen. Da nach ſeinem Urteil bei eintretendenBrandunglück die Akten und Depoſiten aus der Regiſtratur nuſchwer gerettet werden könnten, aber auch das Kanzleigebäude odevormals Stengel'ſche Wohnhaus beengt, ſchadhaft und den Erfotderniſſen einer Kanzlei nicht entſpreche, für eine wirkliche Verbeſſerung aber ohne Beeinträchtigung der Wohnung des Herrn Miniſterder Raum mangle, gelangt er zum Vorſchlag eines ganz neueKanzleibaues, den er auf die Breite der beiden Säuſer und paraͤlle