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S 4* à Gerichterſtatter Abg. Weißmann[Sozdem.])
vor iſt; ß Goa iſt; auch gegen anſtoßerregende Reklamen müß— = meineg Erachtens ſchärſere Handhaben für die Poli— zeibehörden geſchaffen werden.
RE gez. Wittemann.
Dies die Antwort der Regierung.
Der Veri—
allerdings ooo ma verwies barauf, dah danai n den ein— verſchiedener Beurteilung der Filme —— Doa beſtehe. Im übrigen Habe der vom 6. A Eia Dr. Wirth in der Reichstagsſitzung das Lichtſpiel I auch darauf aufmerkſam gemacht, daß badiſchen Re ara leit 1920, wie fġon in der Antwort der Neidhstags,— mitgeteilt iſt, in einem Ausſchuß des
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Pir wan: Bur Formulierung des 8
Abg. Frau Siebert iſt Antrags durch die Antragſtellerin
Sörvenmajnafmen p t— dab mit Polizei- und Be- e3 Rino, deg—5 A Auswüchſen auf dem Gebiere man gewijje tlmia* egegnet werden könne. Verbiete pflichtung, a R. Sugendlidhe, fo Jabe man die Ver- fhaffen:" dber— eres, etwas beſſeres für die Jugend zu Mangel——— guten Filmen für Jugendliche ſei Mitter as si en Scdhug der Jugend wolle ja jede —— ſei ohne weiteres zu konſtatieren.
alā PESE war turą. Für die Abg. Frau Siebert den D— begründete Gar S : niót——— die wiſſenſchaftlichen Filme ſollen müfje Eaa auch nicht durch den Antrag. Man SS — criei was wiſſenſchaftlich und künſtleriſch ſei. MaDi i: Karok allerdings dem Qand grökere Voll- ——— oer Beurteilung ber Filme geben.— Der —— nt als Innenminiſter bemerkte, die —— e würde oft verſagen. Deswegen ſei eine De— — der Handhabung des Films gegeben. Auch — E E wiffe, dağ Polizeimaßnahmen auf Sujtand bag üe berwachung des Films kein befriedigender ——— Hilfe könne nur durch ein Reichsgeſetz kom— Eketa n Teo Redner macht auf Die —— des Hugenbergs⸗Kongern aufmerkſam, der deshalb— Aaa Jogenannte nationale Biele verfolge und a j ich ſei. Man habe viel Geld in dieſes ugen- Cin— hineingeſteckt. Er ſtimme dem Antrag zu. var k emokratiſcher Redner erklärt, er ſtimme AUE aber— da die Angelegenheit Reichsſache ſei. Es a werden, daß über den Begriff„Schmutz e S is— Einigung nicht erzielt werden iti—— c die Weltanſchauung, die politiſche und kul— Beifpiel— mit. Die Leipgiger Filmprüfungsgſtelle zum Hen— weſentlich anders als die E eu AAE ia s Die Lichtſpieltheaterbeſitzer ſagen, * mijjen al h sume geliefert, die nicht einwandfrei ſeien,
jen ſie aber ſpielen. Gegen den Remarque-Film hät—
Der Berid 9— — aie ch terſtatter faßt ſich dahin zuſammen, daß geben Habe— Gegnerſchaft gegen den Antrag nicht er— — bilia enn man auh die Formulierung des Antrag D r er Ausſchuß ſtellt deshalb den Antra g:
Der Q; — Landtag wolle dem genannten Antrag Sie—
rt u. Gen. die Buftimmung erteilen.” ad. Landtag. Periode IV 2,
161 Badiſcher Land 5. Si i Badiſcher Landtag.— 5. Sitzung. Mittwoch, 17. Dez. 1930 162
Die Beratung wird eröffnet. Bur Begründung deg Antrags erhält das Wort
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Abg. Frau Siebert(Bentr.):
Unſer Antrag findet Rückhalt durch eine Verſammlung von Vertretern aller katholiſchen Vereine, die gegen die Aufklä— rungsfilme, zu denen Jugendliche zugelaſſen wurden, ſtärkſten Proteſt erhoben, und zwar im Intereſſe der Jugend ſelbſt, im Intereſſe der Familie und im Intereſſe der Erhaltung des hhriſtlichen Volksgewiſſens, das in unſerem Vaterland immer- hin noch ein lebendiges Gut ſein und bleiben ſoll. Die Filme, die unter der Firma„Aufklärungsfilme“ laufen, hängen ſich wohl mehr oder weniger ein wiſſenſchaftliches Mäntelchen um; aber ſie gerren Dinge an das Tageslicht, die in ihrer pſycho— A e A alfen Dingen auf junge —— eine Entwertung und eine
gunç rau, die beltimmt 1ft, da8 Leben zu ernen- ern und Gefundheit und Leben einfegt, um ein neues Qeben wieder dem Lichte zu ſchenken. Wenn wir nun erleben müſſen, daß dieſe Vorgänge auf die Leinwand gegerrt werden, in flim— RA Bildern an Jugendlichen vorbeiwandern und uns nach der pſychologiſchen Wirkung fragen, ſo kann dies nur eine un— bedingt verheerende ſein. Wir wiſſen, der Film wirkt an— ziehend auf unſere Jugend. Der gute Film der Film, der poſitive Werte anſchaulich macht, könnte ein gutes Ergiehungs— mittel ſein; aber in dieſem Falle können wir nur von größten ſeeliſchen Schädigungen ſprechen. Sie entkleiden die Begiehung der Geſchlechter jeder ehrfürchtigen Atmoſphäre. Wohl ſoll die Jugend den Körper und ſeine Funktionen kennenlernen. Das öffentliche Lichtſpiel aber iſt nicht der Platz dagu. Wenn man im Lichtſpiel die verſchiedenen Stufen der Menſchenent— wicklung in einer Aufmachung zeigt, die aus einer nur zoolo⸗ giſchen Lebensauffaſſung entſpringt, und in der das den menſch— lichen Körper geſtaltende Metaphyſiſche ſchweigt, ſo iſt damit zugleich eine der furchtbarſten Entwertungen verbunden, die die Mutter und Frau erleben kann und die ſie über ſich ergehen laſſen muß. Dagegen beſonders haben ſowohl die chriſtlichen Mütter wie auch die chriſtlichen Väter auf das allerſchärfſte proteſtiert. Wir wußten auch, daß es im Willen unſerer badi⸗ ſchen Regierung gelegen war, hier Abhilfe zu ſchaffen, wenn eben die reichsgeſetzliche Grundlage die Möglichkeit dagu ge— ſchaffen hätte. Bei dieſer pſychiſchen, verheerenden Wirkung der Filme iſt es aber Pflicht, daß man auch auf die Mentali- tät deg Volkes und der einzelnen Länder Rückſicht nimmt. Es kann ja ſein: Was in Berlin möglich iſt, das iſt ſchon in Karls⸗ ruhe bedenklich und auf dem Lande direkt gefährlich. Ich habe mir von jungen Frauen ſagen laſſen, daß gerade dieſe Filme jo furchtbar abſchreckend wirken, dah fie 3. B. das Zukunfts bilb, bas bie Goffenbe Mutter in fiğ trägt, eines lieben Kindes mit den lieben Mugen und den garten Händchen, vollſtändis entwerten durch die Darſtellung der födalen—— ſtufen und dadurch ſchon den Kontakt lockern(Zuruf——* Lechleiter— Präſident Du finer: Ich rufe——— Ordnung), dadurch den Kontakt lockern, Ro Shöpjer für Mutter und Qind gegeben ift. P— bod halb die dringende Bitte an unſere Regierung g et, Doc Mittel und Wege zu finden, pefe Filme ĝu verbieten.$i
Nun bietet die Nopele zum Lichtſpielgeſetz, PER fie virt “aa eime Ganbdhabe, benn bie Beftimmun iH Gefeg geworden ift, eme=—— gen in der Novele gum Lichtſpielgeſetz ſind TARIMIN—— Tert fo geändert ift, bab der Rim verboten werden fann, wenn —— T verrohende oder entſittlichende Inſtinkte zu weden; Hier iſt die Möglichkeit gegeben, dieſe Filme zum
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