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Beilage zum Protokoll vom 30. Maͤrz 1822. xvx1
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Ausgenommen ſind jene Waldungen, welche fruͤher keiner Orisgemarkung zugetheilt waren, und allenfalls nur bey der Steuerregulirung in die Maſſe der ſteuerbaren Lie⸗ genſchaften aufgenommen worden ſind.
Eine gleiche Ausnahme findet auch ſtatt fuͤr die Hoͤfe, Haͤuſer und Guͤter, welche an ſolchen Waldungen liegen, und nicht fruͤher ſchon zu einer Ortsgemarkung gehoͤrt haben.
§. 3. Keine Gemeinde kann ſich bilden, umgeſtalten, oder aufloͤſen als Kraft eines Geſetzes.
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Jeder Gtaatèbúrger muf får fih und feine Familie Mitglied einer Gemeinde fegn:
Die Cinwohner der im§. 2 ausgenommenen Waldun, gen und ifolirten Waldparcellen folen, wenn fie niht fhon in einer Gemeinde Orts-⸗ oder Schutzbuͤrger find, der nåd- ften Gemeinde fúr ihre Perfonen und Familien zügetheilt werden, jedoch nur in poligeiliher und Firhliher Hinſicht, ſo wie in Beziehung auf Heimathsrecht, und ohne daß da— durch fuͤr ſie und ihre Familien ein Anſpruch auf Gemeinds— nutzungen, oder ſolche Unterſtuͤtzungen, welche den Gemein—⸗ den in Beziehung auf ihre Ortsarmen geſetzlich obliegen, begruͤndet wuͤrde.
§. 6.
Die Beſtimmungen dieſer Gemeindeordnung ſind der⸗ malen noch nicht anwendbar auf die nachbenannten geſchloſ— ſenen Waldkolonieen, naͤmlich: die Herrenwieſe, die Hunds, bach, die Biberach und der Erbersbrunn. Die ſtaatsrecht—
lichen Verhaͤltniſſe dieſer Waldkolonieen ſollen durch ein
beſonderes Geſetz regulirt werden, und bis dahin in ihrem bisherigen Zuſt ande verbleiben. Zweite K. 1822, 1%. BP, B
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