Verhandlungen ber zweiten Kammer. Acdhtundyierzigfte oͤffentliche Sitzung, am 27. Auguft 1842, 293

wurden ermáchtigt, ihr dabei an die Hand zu gehen. Es handelt ſich uͤbrigens hier bloß von dem Cin- und Ausſteigen bei ſchlechter Witterung. Ich wiederhole, daß zur Anlage eines Hafens ſehr bedentende Mittel erforderlich waͤren, weil er am Ende des Orts, gegen die wuͤrtembergiſche Grenze hin, angelegt werden muͤßte, wo bekanntlich das Terrain ein ſehr unguͤnſtiges iſt.

Bader , Schaaff, Moͤrdes und v. Itzſtein ſchließen ſich der Erklaͤrung des Abg. Mathy an, und wuͤnſchen gleichfalls die Herſtellung eines beſſern Lan— dungsplatzes in Meersburg .

Der Commiſſionsantrag wird hierauf angenommen.

S. 29. Verbeſſerung der Rheinſtraße zwiſchen Stollhofen und Ulm. (Seite 399 des Berichts.) Die Commiſſion beantragt: einſchließlich des mit 2,718 fl. aufrecht zu erhal- tenden Eredits die Summe von 14,156 fl. zu bez willigen, womit ſich die Kammer einverſtanden erklaͤrt. 80 Herſtellung der Straße durch Bruchſal . (Seite 399 des Berichts.) Die Commiſſion beantragt: -die Gumme von 7,516 fl durd Aufrechthaltung des fruͤheren Credits zu bewilligen. Der Commiffongantrag wird angenommen.

8. 31. Uferbedeckung in den Rheindurchſchnitten. Der Commiſſionsantrag auf Bewilligung von 75,000 f. wird ohne Erinnerung angenommen. SFR Dreifam- Rectification oberhalb Neners- i haufen. Die Commiffion beantragt: einftweilen die Summe von 89,000 f. zun bewil- ligen., Nachdem v. Ittzſſte in darauf aufmerkſam gemacht hatte, daß

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und

Miniſterialrath Frhr. v. Marſchall bemerkt hatte, daß dieſes Wort ſich eben auf die Erſparniſſe beziehen muͤſſe, welche die Regierung zu machen gedenke,

wird der Commiſſtionsantrag angenommen.

6.38. Verbeſſerung der Mainſtraße von Miltenberg und Wertheim nach Wuͤrzburg . (Seite 400 des Berichts.) Die Commiſſion ſtellt den Antrag: die Summe von 28,100 får dieſen Zweck zu be— willigen.

Prag : Jn dem Berichte heift eg:„und es duͤrfte fomit unter Verwendung der geforderten 28,100 fl. jeder weitere Aufwand fuͤr dieſes Unternehmen, welches auf 44,000 fl. berechnet war, als beſeitigt angenommen werden.“ Dieſe Stelle des Berichts beruht auf einem offenbaren Mißverſtaͤndniß. Schon die Ueberſchrift der Pofition vBerbeferung der Mainſtraße von Miltenberg und Wertheim nah Wúrzburgu beweist, daf hier niht blof die Nede it von der Strede von Wertheim nadh Würzburg, und fúr diefe Strede ift meineg Wifeng die Summe von 28,000 fl. in da8 Budget aufgenommen, in- dem die Regierung fagte, Dag fie mit diefer Summe die dringendſte Correction auf dieſer Wegſtrecke ausfuͤhren koͤnne. Steige, und einige weitere Correctionen. Nun kann aber mit 28,000 fl. auf keinen Fall die ganze Wegſtrecke her— geſtellt werden, und wenn ſie nicht ganz hergeſtellt wird von der bayeriſchen Grenze unterhalb des Mains bis oberhalb, ſo verliert der Weg einen großen Theil ſeiner ganzen Bedeutung. Die 44,000 fl waren alſo urſpruͤng⸗ lich fuͤr die ganze Strecke des Weges beſtimmt, und dieſe Summe wird auch nothwendig ſeyn, um die Straße in ihrer gangen Ausdehnung in fahrbaren Zuſtand zu bringen. Die Straße nach Miltenberg iſt jetzt ſchon ein guter Vicinalweg, und mit einiger Nachhuͤlfe wird ſie fo Herz geſtellt werden koͤnnen, daß ſie fuͤr jedes Fuhrwerk fahr⸗ bar iſt.

Es iſt aber beſonders darum zu wuͤnſchen, daß die

das Wort„einſtweilen⸗ nunmehr wegzufallen habe,

Dahin gehoͤrt der Neubau zu Umgehung der