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260 Verhandlungen der H. Kammer,
Bürſten, Zunder, u. ſ. w. in größeren Quantitäten auf Wägen verführen, ſo müſſen ſie, um ins Breisgau zu gelangen, den enormen Umweg durchs Wieſenthal hinaus über Lörrach machen und über Schliengen und Müllheim herab fahren. Wenn der von mir bezeichnete Weg ge— macht würde, ſo wäre die Beſchwerlichkeit den außeror— dentlichen, allen Verkehr hemmenden Umweg ins Breis— gau beſeitiget, und wenn der Weg über Staufen hinaus bis an die große Hauptſtraße geführt würde, ſo hätte dieß noch beſondere Vortheile für den Staufener Markt, der jenem Theile des Landes ſo wichtig und nothwendig iſt. Die Wagen könnten alsdann geradezu auf die Straße nach Krotzingen kommen. So würde einem dringenden Bedürfniß des Schwarzwaldes abgeholfen. Ich ſehe ein, daß eine Straße über Sulzburg weniger koſten würde; allein dieſe Straße hätte lange nicht die Wichtigkeit für die Schwarzwälder, wie die nach Staufeu, und ich bitte daher die hohe Regierung, in Erwägung dieſer Verhältniſſe dafür zu ſorgen, daß eine Straße aus dem obern Wieſenthal durch das Münſterthal nach Stau— fen geführt werde. Cine zweite Strafe würde aler- dings wünſchenswerth und zu berückſichtigen ſein, allein das Nothwendigſte muß wohl zuerſt geſchehen.
Baudirector Rochlitz: Der Herr Abgeordnete kennt dieſe Gegend ganz genau, allein dieſelben Rückſichten welche hier für Staufen herausgehoben wurden, treten anderwärts auch mehr oder weniger ein.