Freiburg i.Br.

Mercystrasse 2 1.Dez.55

Lieber sehr verehrter Freund,

® vielen Dank für so viele Zeichen enger und tätiger Verbundenheit mit meiner Arbeit.Ich bin Ihnen sehr dankbar dafür.Von Herzen hoffe ich,dass Sie Alle wohl sind und dass Sie Freude und GenGtaung in rürerAltet empfinden.

Dieses Jahr hat mich fast überfordert,am Karfrei­tag starb mein Stiefvater,am Vorabehd von Allerheiligen meine Mutter.In d-m Augenblick da wir von einer langen Vortrags­reise durch Finnland und Skandinavien über Berlin hier an­kamenwurden wir nach Baden an ihr Sterbebett gerufen.Sie war ganz plötzlich,mit furchtbarer Wucht erkrankt.Daraufmusste

ich wieder ins Industriegebiet und Nach Westfalen und eben

X wir uns zum Fluge nadh Lissabon,den wir amm%x1l1.

Dezember antreten wollen.Ich soll dort Vorträge halten und

im Januar,auf Wunsch der Botschaft,in Madrid.Im Norden habe ich in den Haupt und Universitätsstädten gesprochen, von Helsinki

bis 0sl1o.So schlecht ich mich feist fühlte,so dankbar war ich

doch dafür.