Heidelberg 18/ VII 09.

Lieber Freund! Wohl war es eine Enttäuschung— ich hatte mich sehr auf den Tag bei Euch gefreut und ge- hofft, diese trübe Regendäm- merung mit dem Lichte das aus Deiner Kunst scheint zu erhellen. Der harte Augen- blick, Euere Thüre ver- schlossen zu finden, wurde mir aber erspart, da Kölitz so freundlich war, mich von Eurer Abreise zu benachrichtigen. Möchte der Himmel Eu- ren Reiseentschluss bald rechtfertigen. Es muss ja