Pſalter Cocc VIIIIIII ich ſtuͦnd auff. wan̄ herr empfiēg mich. Ich wirde nit fürchtē tauſent des volcks das mich vmbgibt. herr mein got ſteeauff mach mich behal­ten. Wann du haſt geſchlagen alle die mir waren widerwertig on ſach du haſt zerkniſchet die zen ſuͤnder. Das heyl iſt des herren. vnnd dein ſe­gen über das volck Da ſich abſolon da uids ſun erhieng bey dem har an ei ner eych. vnd dauid vil vmb in kla get. Da machet er diſen pſalm zuͦ got. das er ſich uͤbet in der erbermb­de. Vnnd das iſt ſein übergeſchrifft Der pſalm in dz ende des geſangs dauid Cum inuocarem iiij. A ich anruffet gott meyner gerechtig/ reyt. er erhoͤret mich du haſt mich geweytert in der trübſal. Erbarme dich mein. vn̄ erhoͤr mein gebet. Ir ſün vntz wielang ſeyet ir ſchweres hertzen. warūb habt ir lieb die uͤppigkeit. vnd ſuͦchet dye luge. Vnd wiſſet dz der herre hat gewun derlichet ſeynen heyligen. der herre erhoͤret mich. ſo ich wirde ſchryen zuͦ dir. Zuͦrnet vnnd nicht wolt ſuͤnden die ding. die ir ſaget in ewerm hertzē vn̄ in ewern ſchlaffkamern werdet berewet. Opfert dz opffer der gerech­tigkeit vnd hoffet in den herren vil ſprechen wer zeyget vns dye guͦten ding. Herre das liecht deines antlitz iſt gezeychet über vns. du haſt gege ben die frewde in meynem hertzen. frucht des trayds des weins vnd ſeines oͤls ſein ſie gemanigual tiget. In dez frid in im ſelbs ſchlaff vn̄ ruͦe ich. Wan̄ herre du haſt mich geſetzet. ſunderlich in die hoffnung Do dauid vor lru nig ſaul in die hoͤll gyeng da er im ſchneyd einen fleck auß ſeinez man tel. da im ſaul was nach gegangen. Da ſprach dauid diſen pſalm daſ in gott behuͤtet. Vnnd iſt des pſalms übergeſchrifft. Der pſalm dauid in das ende. vmb die ſel die da empfa­hen wirdt das erbe. Verba mea auribus percipe v. Erre vernim meine wort mitt den orē vn̄ verſtee mein geſchrey Merckauff der ſtym meines gebets mein künig vnnd mein got. Wann herre ich bette zuͦ dir. frü erhoͤreſt du mein ſtymm. Frü wil ich dir zuͦſteen. vnd ſehen. wan̄ du biſt gott. nicht will die boßheit. Noch auch der boß hafftig wirdt wonen bey dir. noch auch die vngerechten werden belibē vor deinen augen Du haſt gehaſſet all die da wirckē die boßheit. du ver leureſt alle die da redē die lüge. Der herre verachtet den ſuͤndigen mann vnd den trieglichen aber ich bin in menig deiner erbermbde Ich wil eingeen in dein hauß. ich anbette zuͦ deynem heyligen tempel in deyner vorcht. O herr fuͦer mich hin in dey­ner gerechtigkeit vmb mein veinde ſchick meinen wege in deinem ange ſiht. Wan̄ die warheit iſt nit in irez mūd. ir hertz iſt üppig Ir kel iſt ein offens grab. ſie tettē betrieglich mit iren zungen. o gott vrteyl ſye. Sye ſoͤllen abuallen iren gedancken g j