Das Buͦch behuͤt ſÿ. wann ſÿ iſt dein leben. Nit habe wolluſt in den ſteygen der vnguͤtigen vnnd noch der we ge der boͤſen geualle dir. Fleühe von jm. nicht gee durch jn. neyg dich vnd laß jn. Wān ſÿ ſchlaffē nitt. den̄. ſo ſÿ übel thuͦn. vnd der ſchlaff wirt nit von jn genōmen. den ſÿ betriegen. Sy eſſen das brot der vnmiltigkeyt vnd trinck en den weyn der boßheyt. aber ſteyge der gerechten fürgeet als ein leüchtendes liecht. vn̄ wechſt biß zuͦ dem volkōmen tage. Der weg der vnguͤtigen iſt vinſter. ſÿ wiſſen nicht wo ſÿ vallen Mein ſun erfar meine wort. vnd neyge dein or zuͦ meiner rede. ſÿe ſchey­den ſich nit von deinen augen be­huͤt ſÿe in mitte deines herczen. Wann ſÿ ſeind daz leben. den die ſÿ finden. vnd ein geſuntheyt al­lem fleyſche. Behüt dem hercze mit aller huͦt. wann von jm für­geet das leben. Scheyde von dir den boͤſen mund. vnnd das übel redenden lebſen ſeyen verre von dir. Deine augen ſüllen ſehē die rechten ding. vnd dem augbraw en ſüllen fürgeen dem geng. Sch icke den ſteyg deinen fuͤſſen. vnnd all dem wege werden beſtetiget. Nicht neyg dich zuͦ der gerechtē noch zuͦ der lincken. Abkere dey­nen fuͦß von den übeln. Wān die weg die do ſind zuͦ der gerechten erkēnet der herr. aber die do ſind zuͦ der lincken. die ſind verkeret. Wann er machet recht dein gen­ge. Vnnd fürfuͤrt dein ſteyge in dem fride. Das fuͤnfft capitel Wie vns die weyßheyt verma­net daz wir vns geben zuͦ ere vn̄ huͤten vor vnnützen weybern. Ein ſun vernym̄ mein weyßheyt vnnd neyge dein or meiner fürſich­tigkeyt. das du behuͤt­teſt die gedancken. vnnd dein leb ſen behuͤten die zucht. Nit merck auff der trüglichkeyt des weybs wann die lebßen der gemeynen. ſeind als ein trieffendes hoͤnig. vnnd ir kele iſt ſenffter denn das oͤle. Aber jr jüngſten dinge ſeind bitter als der wermuͦte. vnnd jr zung iſt ſcharpff als ein zwiſch­neydends ſchwert. Ir fuͤß ſteygē ab zuͦ dem tod vnnd jr geng dur­geen zuͦ der helle. Sy geen nicht durch den ſteig des lebens. jr gen ge ſeind fliegendt vn̄ vnerforſch lich Darum̄ nun hoͤr mich. mein ſun vnnd ſcheyde dich nicht von dem wort meins munds. Mach dein weg verr von jr. vnd nach­ne dich nicht zuͦ den thüren jres haußs. Nit gib dein ere den frem den vnd deine jar dem freyßlich­en. Das villeicht die außwendi­gen icht werden geſattet mit dey nen krefften. vnd dein arbeyt ſey­en in dem frembden hauß vnnd du ſeüffczeſt in den jungſten zey­ten ſo du haſt verzert dem fleiſch vnd dein leyb vn̄ ſprecheſt. War umb hab ich verachtet die zucht vn̄ mein hercz veruolget nit den ſtraffungē Ich hoͤrt nit die ſtym̄ der lerendē mich. vnnd neygt nit mein or den meyſtern. Ich was