Der ſprüch vii Ie weyßheyt bawet jr ein hauß vn̄ ſchnd auß ſiben ſeul. Vnd opffert jr opfer vnnd miſchet den weyn vnd fürſaͤtz jren tiſch. Sy ſendet jr diern das ſÿ vōder­ten zuͦ der hoͤhe vn̄ zuͦ den zynnē der ſtat. Wer kleyn iſt der kume zuͦ mir. wān ſÿ hat geredt mit vnweyſen. komment vnd eſſent mein brot. vnd trinckent wein den ich eüch hab gemiſchet. Laſt die kindtheyt vnd geet durch weg der wiczigkeyt. Der do lert den ſpoter der tuͦt auch jm ſelber vnrecht. vnd der do ſtrafft vn̄ guͤtigen der gebirt jm ſelber den flecken. Nit ſtraffe den ſpotter dz er dich nit haſs. Straff den wey­ſen vnd er hat dich lieb. Gibe die vrſach dem weyſen vnd jm wirt zuͦgeleget die weyßheyt. Leer gerechten. vnd er eylt zuͦ entpfa­hen. Die vorcht des herre iſt ein anfang der weyßheyt der heyli­geen. Wann dem tage werden ge­manigfaltiget durch mich. vnnd die jar des lebens werden dir zuͦ geleget. Ob du wirſt weyſe. du wirſt es dir ſelber. Wirſtu aber ein verſpotter. du tregſt das üb­el alleyn. Das toͤret weyb vnnd ſchreyent. vnd vol der vnzymlich en ding. vn̄ gantz nichtz wiſſent ſiczet zwiſchen den türen jrs hau es auff einen ſeſſel meiner hohē ſtatt der ſtat. das ſÿ vordere die fürgeenden durch den wege vnd die do geen jren weg. Wer iſt ein kleÿner der neyg ſich zuͦ mir. Vn̄ ſÿ redet zuͦ toren. Die verſtoͤ­len waſſer ſeind ſuͤſſer. vnd das verborgen brot iſt ſenffter Vnnd wißt nit das do ſeind die ryſen. vnnd jr geſelſchafft in der tieffen der helle. Wann wer jr wirdt zuͦ gefuͤget. der wirdt abſteygen zuͦ den hellen. wer aber von jr abſch eydet der wirt behalten. Das Capitel x Wie ein weyſer ſun ein freüd iſt ſeinem vater. Vnd wie man nit treg ſoll ſein. vnnd allezeyt dye gerechtigkeyt bewaren. Er weyß ſun erfreüet ſeinen vater. vnnd der thor iſt ein tragkeit ſei ner muͦter. Die ſchaͤtz der vnguͤtigkeyt ſeind nicht nütz aber die gerechtigkeit erloͤſet todt. Der herr wirdt auch nicht peynigen mit hunger die ſele des gerechten. vnnd wirt auch vmb keren die heymlichen haßs der vnguͤtigen. Die gelaſſen handte wurcket den gebreſten. aber dye handt der ſtarcken bereyt die rey chtumb. Wann der ſich fleyſſet der lüge. der fuͤret die wind. vnd nachuolget auch den fliegenden vogeln. Der do ſammelt jm̄ ſch­nite der iſt ein weyſer ſune. Aber der do ſchlaffet jmm ſummer der iſt ein ſune der ſchanden. Der ſe­gen des herren iſt auff dem haub te des gerechten. aber der munde vngütigen bedecket die boßheit Die gedechtnuß des gerechte iſt mitt lob. vnnd der name der vn­guͤtigē faulet. weyſe entpfacht