Buͦch Das die gebot mit dem herczen. vnnd der thor wirt geſchlagen mit den lebßen. Der do geet einfeltigkli­chen der geet getreülich. wer ab­er boͤſert ſein weg. der wirt offen bar. Der do wincket mit den au­gen. der gibt den ſchmerczen. vnd der thor wirt geſchlagen mit den lebßen. Der mund des gerechten iſt ein ader des lebens. vnnd der mund der vnguͤtigen bedecket die boßheit Der haß erkückt die krie ge. vnd die lieb bedecket alle miſ­ſethat. In den lebßen des weyſen wirt gefunden die weyßheyt vn̄ die rut auff dem rucken. des der do iſt gebreſtigs herczē Die wei ſen verbergen die wiſſenheyt. ab er der mund des toren iſt nahent der ſchand. Die habe des reichen iſt ein ſtat ſeiner ſtercke. die vor­chte der armen iſt jr gebreſt. Dz werck des gerechten iſt zuͦ dem le ben. aber die frucht des vnguͤtigē iſt zuͦ der ſünde Der do behuͤt die lere. der iſt der wege des lebens. aber der do laſſet die ſtraffe. der jrret. Die lüglichen lebßen ver­bergen den haß. der do fürbringet das laſter. der iſt vnweiß. In vil rede iſt nit on die ſünde. wer ab­er maſſet ſein lebßſen der iſt au­ch der vernünfftigiſt. Die zunge des gerechten ein erweltes ſilber das hercze der vnguͤtigen iſt au ch gehabt für nichten. Die leb­ſen der gerechten leren manig. aber die do ſind vngelert. die ſter ben in dem gebreſten des herczen Der ſegen des herren macht die reichen. jn wirdt nicht zuͦgefuͤgt die zwangkſale. Der thor wurck et die ſünde als durch ein gelech ter. aber die weyßheyt iſt ne ein fu̇rſichtigkeyt. Das vn­guͤtig fürcht das kommet auf jn ein begerung wirdt gegeben gerechten. Der vnguͤtig überge­et als das vngewitter vnd wirt nicht. aber der gerecht iſt als ein ewige gruntueſte. Als der eſſig den zaͤnen. vnd der rauch den au­geen. alſo iſt der treg den. die jn ha ben geſandt. Die vorcht des her ren zuͦlegt die tage. vnnd die jar der vnguͤtigen werden gekürczet Die harrung der gerechtē iſt ein freüd. aber die zuͦuerſicht der vn̄ guͤtigen verdirbet. Der weg des herren iſt ein ſtercke des einfelti­gen. vnnd ein vorchte den. die do würcken das übel. Der gerechte wirdt nicht beweget ewigklich. aber die vnguͤtigen werden nicht wonen auff der erde. Der munde des gerechten gebirdt die weyß­heyt. die zung des boͤſen verdir­bet. Die lebßen des gerechtē mer cken die geuelligen dinge. vnnd der mund des vnguͤtigen. die ver kerten ding. xi capitel Das Das man keyn betriegliche wa ge noch maſs haben vnd in allen dingen gerecht ſein ſol. Ie trieglich wag iſt fluͦch bey gott. vnd ein gerechtz maße iſt ſeyn will. Wo die hochfart iſt. do iſt auch laſter. wo aber die demuͤtigkeyt iſt do iſt weyßheyt