Geyſtlichen zucht xlii ſeczung d̓ wort. wan̄ die hebreÿ ſchē wort gebreſten. wen̄ ſÿ wer den außgeleget oder gezogen zuͦei ner andern zungen. Aber nit allei diſe. ſunder auch das geſecze vnd die propheten vn̄ die andern der andern buͤcher haben nit ein klein vnderſchÿd. wen̄ ſÿ werdē geſageet zwÿſchen jnſelb. Wan̄ in dem achtun̄ dreÿſſigiſten jare zuͦ dē zei ten ptolomei des küniges eüerge tis. nach dem vnd ich kame in egiptum vn̄ was do vil zeÿt. do fā de ich doſelbſt buͤcher nicht einer kleinen od̓ verſchmaͤhlichen lere. Do gedacht ich. es waͤr guͦt vnd notdürfftig. das ich fleÿß vn̄ arbeÿt thaͤt auß zetulmaͤtſchen das buͦch. vnd mit vil wachender arbeyt. hab ich zuͦgelegt die lere. nit bald. ſunder in wolgemeßner zeit zuͦ den dingen. die do fuͤren zuͦ einemende. das iſt zuͦ einer ordenlichen beſchlieſſung diſes buͦches. auff das das die die darzuͦ woͤllen legen jr vernunfft. vnd woͤllē das lernen nach dem als das ſoll vnd muͦß ſein. werden vnderbauwen mit ſÿtten. vnd die anderen auch vnderweÿßen ordenlich. vn̄ ſunderlich die jr leben vorſeczē dz ſÿ es woͤllen laÿtten vnd vollen den nach dem geſecz vnſers herrē ¶ Ein ennde hat hie die vorrede über Eccleſiaſticum. vnd hebt an das buͦch Eccleſiaſticus. das iſt. das buͦch der Geÿſtlichen Zucht. Das erſt Capitel Wie der anfang aller weÿßheyt allein vō got kommet. vnd wie der weÿß man ſeinen ſune lernet nach der weÿßheyt die gerechtig/ keit liebzehaben. Lle weÿßheÿt iſt von dē herrē got. vnd waz bei jme zuͦ allen zeiten. vn̄ iſt ewÿg. Den ſand des me res. vnd die tropffen des regens vnd die tag der welt. wer hat ſÿ gezelet. die hoͤhe des hȳmels. vn̄ die breÿte der erdē. vnd die tÿeffe des abgrundes. wer hat ſÿ ermeſ ſen. das die weÿßheÿt gottes fürgeet alle ding. wer erfert es. dÿe weÿßheÿt iſt geſchaffen vor allen dingen. vnd die finſternuß d̓ für ſichtigkeit vō ewig. daz wort go tes iſt ein brun̄ der weyßheÿtt in den hoͤhen. vnd jre eingaͤng find die ewigen gebot. Die wurczel d̓ weÿßheÿt. wem iſt eroͤffnet. od̓ wer hat erkennet jr kündigkeit. Die zucht der weÿßheÿt. wem iſt ſÿ eroͤffnet vnd geoffenbare. vn̄ weer vername die manigfaltigkeit jres eingangs. Einer iſt der hoͤchſt ſchoͤpffer allmaͤchtig. vnd ein gewaltiger künig. vn̄ vil forchtſam. ficzend auff ſeinem thron vnnd ein herſchender got. Er beſchuͦff ſÿ in dem heiligen geÿſt vn̄
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