buͦch der Das Capitel Das drit Wie die kÿnder jre eltteren eren ſollen in diemuͤtigkeit. vnd was genaden ſÿ darumb erlangen. Ie ſüne weÿßheytt ſind die kirch der gere chten. vnd jr geſchlaͤ­Ichte iſt die gehorſame vnd die liebe. O lieben ſüne hoͤrt das vrteÿl des vaters. vnd thuͦtt alſo. das jr ſeÿet heylſam. Wann got hat geeret den vater in den ſü nen. vnd erſuͦchend das vrteÿl muͦter. hat er beſtaͤtet in die ſüne. Der got liebhat. der bete vmb die ſünde. vnd er entheltt ſich jn. wan̄ er wirt erhoͤret in dem gebe te der tage. Vnd als der iſt der do ſchaͤcz ſamlet. alſo iſt auch der. do eret ſein muͦter. Der do eret ſei nen vater. der wirt erfreüwet in den ſünen. vnd er wirt erhoͤrt an dem tage ſeines gebetes. Der do eret ſeinen vater der lebt lengers lebens. vnnd der do gehorſamett dem vater. der troͤſtet die muͦter. Der do fürchtet den herren. eret vater vnd muͦter. vnd dienet den die jn haben geboren. als dem her ren. In dem wortte. vnnd in dem wercke. vnd in aller gedultt. ere deinen vater. das dir der ſegenberkōme gott. vnd ſein ſegen beleÿbt in dem jungſten tag. Der ſegen des vaters beſtaͤtet die heü ſer der ſüne. aber der fluͦch der muͦ ter wurczelt auß die grundtfeßtē Nicht ſolt du glorieren in dem la ſter deines vaters. wan̄ es iſt dir nit ein glorj. aber ein ſchāde. wann die glorj des menſchen iſt auß der ere ſeines vaters. vnd das laſter des ſuns. iſt der vater on ere. Su ne empfahe das alter deines va­ters. vnd nit betruͤbe jn in ſeinem leben. vnd ob er abnȳmet in dem ſÿn̄. gibe genad. vn̄ nit verſchmaͤ he jn in deiner krafft. Wann das allmuͦßen des vaters wirt nichtt in vergeſſung. wan̄ vmb die ſün de der muͦter wirt dir widergebē das guͦt. vnd wirt dir gebawen in die gerechtigkeit. vn̄ dem wir det gedacht an dem tag des truͤbſa les. vnd dein ſünde werdend em­bunden als das eÿße der hÿcz Als wie die boͤſes leümundes iſt. der do verlaͤßt den vater. alſo iſt der auch verfluͦcht von got. do erzürnet die muͦter. Sune vol bringe deine werck in der ſennfft­muͤtigkeit. vnd du wirſt lieb ge­habt uͤber die glorj der menſchen. Als vil als du mer groß biſt. alſo diemuͤtige dich in allen dingen. vnnd du findeſt genad vor gott. wan̄ der groß gewalt iſt gottes allein. vnd er wirt geeret den diemuͤtigen. Nitt ſuͦche die hoͤhe­ren ding den̄ du. vnd die ſtercke­ren den̄ du. woͤlleſt nit erforſchen Aber die ding. die dir got hat ge­botten. die bedencke zuͦ allen zeytē vnd nit wirde hoͤflich in manigē ſeinen wercken. wan̄ dir iſt mitt not durfft zuͦ ſehen mit deinen au gen. die ding die do ſind verbor­geen. Nicht woͤlleſt erſuͦchen ma­nigfaltigklich in überflüſſigen gen. vnnd nit wirde hoͤflichen in manigen jren wercken. Wan̄ ma nige ding ſind gezeÿgett worden